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Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD) - Herausforderungen in der Therapie und Beratung

Auf einen Blick

Veranstaltungsdatum

Startdatum: 10.09.2027
Enddatum: 11.09.2027
Anmeldeschluss: 12.08.2027

Veranstaltungsnummer

FSN2026-5784

Veranstalter (Institut)

dgs-Fortbildungsinstitut doppelpunkt

Veranstaltungsform

ScheLF
i SchiLF = Schulinterne Lehrkräftefortbildung, ScheLF = Schulexterne Lehrkräftefortbildung.

Veranstaltungstyp

Online-Seminar

Ort der Veranstaltung

Mercure Hotel Kamen Unna, Kamenkarree 2 in 59174 Kamen

Kurzbeschreibung

Fetale Alkoholspektrum-Störungen (Fetal Alcohol Spectrum Disorders, FASD) zählen zu den häufigsten angeborenen Behinderungen in Deutschland. Nach Schätzung der Bundesdrogenbeauftragten kommen hierzulande jährlich ca. 10.000 Kinder auf die Welt, die unter einer Form von FASD leiden. Trotzdem ist es eine eher unbekannte und meist unerkannte Behinderung. 90% aller Menschen mit FASD haben Sprech-, Sprach- und/ oder Schluckprobleme, auch Fütterstörungen sind keine Seltenheit.

Zielgruppe und Einordnung

Kategorie

Förderschulen
Sprache

Zielgruppe

Sprachtherapeut:innen; Logopäd:innen; Lehrer:innen für Sonderpädagogik; Heilpädagog:innen; Heilerziehungspfleger:innen; Sozialpädagog:innen, Erzieher:innen, Motopäd:innen; Studierende

Schulform

Förderschule
Grundschule

Unterrichtsfach / Berufsfeld

Emotionale und soziale Entwicklung
Geistige Entwicklung
Lernen
Sondererziehung und Rehabilitation
Sonderpädagogik
Sozialpädagogik

Beschreibung

Fetale Alkoholspektrum-Störungen (Fetal Alcohol Spectrum Disorders, FASD) zählen zu den häufigsten angeborenen Behinderungen in Deutschland. Nach Schätzung der Bundesdrogenbeauftragten kommen hierzulande jährlich ca. 10.000 Kinder auf die Welt, die unter einer Form von FASD leiden. Trotzdem ist es eine eher unbekannte und meist unerkannte Behinderung. 90% aller Menschen mit FASD haben Sprech-, Sprach- und/ oder Schluckprobleme, auch Fütterstörungen sind keine Seltenheit. Nur fehlt den behandelnden Therapeuten in den meisten Fällen vertieftes Wissen über die Besonderheiten dieses Handicaps. Dabei ist dieses Wissen ein elementarer Baustein für eine erfolgreiche Therapie und die Beratung/Unterstützung der Familien.
• Menschen mit FASD „ticken“ anders – sie benötigen ein anderes pädagogisches Handeln und Denken.
• FASD ist meist eine „unsichtbare Behinderung“ – man braucht ein gutes Hintergrundwissen um Schwierigkeiten zu entdecken, die auf den 1. Blick nicht offensichtlich sind.
• FASD hat eine hohe Dunkelziffer – viele Kinder haben (noch) keine Diagnose, weil diese Behinderung so wenig bekannt ist, dass weder Eltern noch Ärzte eine Idee haben, was die Ursache für die Schwierigkeiten ihres Kindes sein könnte. Je mehr Fachkräfte / Therapeuten über diese Behinderung wissen, desto schneller kann zur Diagnostik an spezielle Fachzentren verwiesen und eine Diagnose gestellt werden. Die Diagnose ist DER Zugang zu Hilfen!