„Hätte ich dochmal gesagt…“ Sie kennend das wahrscheinlich: Eine Kollegin oder Kollege, oder auch Schüler oder Schülerin, äußert etwas weniger Nettes zu Ihnen; etwas, das sie verärgert. Sie würden gerne reagieren. Ihnen fällt aber nichts ein – Sie bleiben stumm und mit einem schlechten Gefühl zurück.
Wären Sie doch schlagfertig gewesen. Denn meist sind es Aussagen, die unsere inneren wunden Punkte treffen, und uns deshalb seelisch belasten. Hätten wir uns in dieser Situation etwas Luft verschafft, hätten wir unsere „Seele“ entlastet und das Fass an wunden Punkten nicht noch weiter angefüllt.
Genau das lernen Sie theoretisch und praktisch in diesem Seminar. Denn: Schlagfertigkeit ist erlernbar. Und hilft in vielen Situationen, privat wie beruflich – bei Präsentationen Meetings, Verhandlungen oder am Telefon, angemessen zu reagieren. Sie wirken schlagfertig souveräner, durchsetzungsstärker und strahlen mehr Selbstbewusstsein aus.
INHALTE
• Theorie der Schlagfertigkeit
• Theorie: Voraussetzungen von Schlagfertigkeit
• Übung: Sprechdenken, Spontanität, Assoziationsfertigkeiten
• Gelassener werden in „schlagfertigen“ Situationen
• gut vorbereitet sein
• den inneren Schweinehund überwinden
• Elementare Schlagfertigkeitstechniken: Nein sagen können/Nicht reagieren
ZIELSETZUNG
Nach dem Seminar können die TeilnehmerInnen
• typische Situationen erkennen, in denen Schlagfertigkeit und spontanes Reagieren besonders
gefordert sind,
• eigene Reaktionsmuster bei Provokationen, Kritik oder unerwarteten Äußerungen wahrnehmen
und reflektieren,
• auch unter Gesprächsdruck Ruhe bewahren und Zeit für eine angemessene Reaktion gewinnen,
• verschiedene Strategien und Techniken der Schlagfertigkeit situationsgerecht einsetzen,
• auf provokante, persönliche oder unangemessene Bemerkungen klar und souverän reagieren,
• zwischen einer humorvollen, sachlichen, selbstbewussten und grenzsetzenden Reaktion
unterscheiden und diese gezielt einsetzen,
• durch gezielte Fragetechniken, Umdeutungen und Gegenfragen Gesprächssituationen aktiv
gestalten,
• Grenzen setzen, ohne unnötig zu eskalieren,
• verbale Angriffe von sachlicher Kritik unterscheiden und entsprechend reagieren,
• auch dann authentisch bleiben, wenn eine spontane Antwort nicht sofort gelingt,
• und die eigene kommunikative Wirkung hinsichtlich Sprache, Stimme, Körpersprache und Haltung
reflektieren.
Übergeordnetes Lernziel
Die TeilnehmerInnen erweitern ihr kommunikatives Handlungsrepertoire, um auch in schwierigen oder überraschenden Situationen selbstbewusst, gelassen und situationsangemessen reagieren zu können.
Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, immer „die passende Antwort“ parat zu haben. Ziel ist vielmehr, die eigene Handlungsfähigkeit zurückzugewinnen und bewusst entscheiden zu können, wie man reagieren möchte.
ZIELGRUPPE
• LehrerInnen [SEK I/II, Förderschule]
• Pädagogische MitarbeiterInnen
Methoden
• Trainerinput, Selbstreflektion, kollegialer Austausch, Einzel- und Gruppenarbeit, Feedback,
Simulationen