Beschreibung
Ausgehend von der Idee des Hackens als kreativer Umgang mit bestehenden Systemen überträgt der Kurs dieses Prinzip auf die Stadt: Mit kleinen, präzisen Eingriffen werden urbane Situationen neu interpretiert und umgedeutet. Aus dem, was bereits vorhanden ist, entsteht so etwas Neues – mit minimalem Aufwand, aber großer Wirkung. Im Zentrum steht das genaue Hinsehen: Wie funktioniert die Stadt, welche Regeln und Bedeutungen prägen sie? Durch das gezielte „Umverdrahten“ einzelner Elemente entstehen neue Perspektiven auf den Stadtraum und die eigene Rolle darin. City Hacking arbeitet konsequent mit dem Vorgefundenen. Materialien werden nicht zerstört, sondern temporär verändert, ergänzt oder neu kombiniert. Die Eingriffe bleiben reversibel, respektvoll und folgen dem Prinzip, nichts kaputt zu machen. Der Kurs vermittelt anhand zahlreicher Beispiele einen direkten Einstieg in die Praxis und zeigt, wie sich City Hacking unmittelbar umsetzen lässt – von ersten Übungen bis zu Projektformaten. Zugleich wird der Ansatz als Methode reflektiert: als Zugang zu Gestaltung, zu gesellschaftlichen Fragestellungen und zu Fragen nachhaltiger Entwicklung sowie zu einer aktiven Beziehung zur eigenen Umwelt.Der Kurs besteht aus qualitativ hochwertig produzierten Lernvideos und ist als Selbstlernkurs mit drei Input-Lektionen. Ein optionaler Community-Bereich dient der vertieften Reflexion und dem Peer-Learning. Videomaterial: ca. 45 MinutenLars Zimmermann ist Künstler und Designer aus Berlin. Mit seinem Studio Mifactori entwickelt er unter anderem Bildungsformate für alle Altersstufen. Dabei stehen immer zwei Dinge im Vordergrund: Die Teilnehmenden werden darin selbst kreativ und setzen diese Kreativität für die Erfindung einer nachhaltigen Zukunft ein. Manchmal wird das schon fast aktivistisch. Aber es macht immer Spaß und ist oft auch überraschend.