Beschreibung
Professionelle Gestaltung und Stärkung von Arbeitsbeziehungen im Kontext SchulePädagogische Arbeit ist immer auch Beziehungsarbeit. Aber auch das Arbeiten in Netzwerken und Kooperationen ist einer der wichtigsten Bestandteile der pädagogischen Arbeit im Schulsystem und bietet eine Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten. Netzwerke helfen dabei, Ressourcen zu bündeln und eine Grundlage für tragfähige Veränderungen zu schaffen. Aus diesem Grund ist eine positive Beziehung zwischen (sonderpädagogischen) Lehrkräften und Schulbegleitungen, Schüler:innen und Eltern besonders wichtig.Doch wie sehen „gute Arbeitsbeziehung“ aus und welche Hindernisse ergeben sich bei der Balance zwischen Nähe und Distanz? Wie entwickelt sich die Beziehung zwischen am Hilfeprozess beteiligten Personen und wie kann diese proaktiv gestaltet werden? Mit diesen und weiteren Fragen rund um die Beziehungsgestaltung und -pflege im Kontext Schule/Schulbegleitung werden wir uns im Seminar auseinandersetzen. Grundlage ist der personenzentrierte Ansatz nach Carl Rogers. In einem Praxisteil werden verschiedene Möglichkeiten der Beziehungsgestaltung erprobt. Inhalte:• Professionelle Beziehungsgestaltung mit Schulbegleitungen, Schüler:innen und Eltern• Beziehungsebenen und ihre Rollen• Grundhaltungen in der Beziehungsgestaltung nach Carl Rogers• Praktische Erprobung anhand von FallbeispielenIn diesem Seminar wird besprochen, wie Sie die Beziehung zu Netzwerkpartner:innen und Schüler:innen professionell gestalten und stärken können. Darüber hinaus werden die verschiedenen Ebenen der Beziehung sowie ihre Rollen aus unterschiedlichen Perspektiven heraus in den Blick genommen. Anhand der pädagogischen Grundhaltungen nach Carl Rogers wird der Fokus neben theoretischen Aspekten zur professionellen Beziehungsgestaltung auf einer praxisorientierten Erprobung anhand von Fallbeispielen liegen.