Kurzbeschreibung
Die Bedeutung der Beziehungsebene als Grundlage erfolgreichen Lernens ist in den CORONA-Zeiten besonders deutlich geworden und hat seitdem eher noch an Bedeutung gewonnen. Der eintägige Workshop hat zum Ziel, die Beziehungen zu allen Schüler*innen so zu gestalten, dass sich alle gesehen und wertgeschätzt fühlen, um vielfältige Selbstwirksamkeitserfahrungen für alle zu ermöglichen.
Der Workshop führt knapp in die Grundlagen der Resonanzpädagogik ein. Anschließend werden Ideen für Resonanzmomente im Unterricht und in der Klassenführung gesichtet, auf ihre Eignung geprüft und für den eigenen Unterricht konkretisiert, so dass erste Veränderungen der Lernkultur zügig auf den Weg gebracht werden können. Der zweite Teil des Workshops lenkt den Blick über den Unterricht hinaus auf die Gestaltung des Schullebens mit dem längerfristigen Ziel einer resonanzorientierten Schulkultur in Kooperation mit Kolleg*innengruppen, Klassenkollegien und Jahrgangsteams. Dementsprechend schließt das Festlegen von Meilensteinen für das weitere Etablieren derartiger resonanzdidaktischer Interventionen die Veranstaltung ab.
Der Workshop ist dialogisch angelegt und wird von einem Mini-Portfolio begleitet. Alle Arbeitsunterlagen werden den Kolleg*innen per Padlet bereit gestellt.
Dr. Ursula Jünger verfügt über langjährige Lehrerfahrung als Montessori-Lehrerin an einem Bonner Gymnasium sowie als Lehrerausbilderin und Universitätsdozentin. Neben ihrer Tätigkeit als Fortbildnerin engagiert sie sich als Coach (Zertifizierung nach DBVC) für die Belange von Lehrer*innen und Kolleg*innengruppen.