Beschreibung
Immer wieder begegnen uns in unserer Arbeit Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene, die aus scheinends nichtigem Grund ausrasten, neben sich stehen oder gar zwei Persönlichkeiten zu haben scheinen und wir fragen uns:„Was ist denn mit dem/der los?“Auch uns selbst kann das passieren. Das können Erscheinungsformen infolge von Traumatisierung sein. Der Umgang mit Traumatisierten folgt besonderen Gesetzmäßigkeiten und erfordert eine traumasensible Arbeit, wenn wir sie erreichen und nicht selbst verzweifeln wollen, weil wir einfach nicht verstehen, was mit ihnen los ist, denn: Unser übliches Handwerkszeug ist nicht geeignet für die Bewältigung dieser Situationen. Neben Hintergrundwissen braucht es Leitlinien für den Umgang mit Traumatisierten sowie Orientierung für die eigene Haltung und Rolle: Wie können Sie und Ihre Schule/EinrichtungSicherheit und Stabilität im Alltag bieten? Was können Sie in der Akutsituation für Ihr Gegenüber und gegen die eigene Ohnmacht tun„ Welche Maßnahmen können hilfreich sein“ Gleichzeitig können Sie dieses Wissen auch für sich selbst nutzen im Sinne der Selbstfürsorge, denn wenn wir mit Schicksalen anderer konfrontiert sind, ist das auch für uns selbst belastend. Inhalte Traumatisierung erkennen und verstehen: Definition Trauma Symptome wahrnehmen/erkennen Neurobiologie unter (Trauma-)Stress Stressregulation Die eigene Rolle Leitlinien für die tägliche Arbeit Grenzen und Risiken Fallarbeit Den Werkzeugkoffer erweitern: Stabilisierende Übungen Hilfe in Akutsituation: Der eigene Notfallkoffer