Beschreibung
Umgang mit pädagogischen GrenzsituationenHaben Sie schon einmal bei sich im Unterricht erlebt, dass Kinder oder Jugendliche so außer sich waren, dass eine Ansprache nicht mehr möglich war? Dass es sogar zu Sachbeschädigung, eigen- und/ oder fremdverletzendem Verhalten kam? Haben Sie sich unsicher gefühlt, was Sie tun können, tun dürfen oder unterlassen müssen? Extrem herausforderndes Verhalten kann uns an die Grenze der eigenen Belastbarkeit bringen und uns ein Gefühl der Ohnmacht empfinden lassen. In diesem Seminar wird veranschaulicht, welches Handeln rechtlich legitim und fachlich zulässig ist. Außerdem werden Handlungsmöglichkeiten vorgestellt, welche in emotionalen Ausnahmesituationen seitens Kinder und Jugendlicher genutzt werden können, mit dem Ziel Kontrolle und Sicherheit zurückzuerlangen. Dabei erhalten Sie die Möglichkeit zur praktischen Erprobung des Umgangs mit schwierigen und stark herausfordernden pädagogischen Grenzsituationen, um die eigene Handlungsprofessionalität zu steigern.Sie erhalten innerhalb eines größeren Praxisteils unter anderem durch Rollenspiele und Konfrontationsübungen Einblicke in Möglichkeiten der Interaktion und lernen über „selber tun“, „selbst erkennen“ und „selber fühlen“ sowohl präventive- als auch reaktive Techniken bei Provokation und Konfrontation. Außerdem bietet dieses Seminar Ihnen einen theoretischen Input zum Thema „rechtliche Aufklärung“ rund um die Tätigkeit im schulischen Kontext.Inhalte:• Formen pädagogischer Grenzsituationen bei Schüler:innen• Rechtsgrundlagen• Vorgehen in Krisensituationen• Praktische Übungen zum Setzen und Bewahren von GrenzenIn diesem Seminar sollen Handlungsmöglichkeiten für den Umgang mit pädagogischen Grenzsituationen entwickelt und Rechtssicherheit im eigenen Handeln erlangt werden. Mithilfe der praktischen Erprobung in Bezug auf Grenzsetzungen und Übungen zum eigenen Verhalten soll dabei Handlungssicherheit für die schulische Praxis vermittelt werden.