Lesen, Schreiben und Verstehen sind die Grundlage für schulischen Erfolg, gesellschaftliche Teilhabe und lebenslanges Lernen. Gleichzeitig zeigen aktuelle Bildungsstudien, dass die sprachlichen und lesebezogenen Kompetenzen vieler Kinder hinter den Erwartungen zurückbleiben. Besonders betroffen sind Schülerinnen und Schüler, die mit sprachlichen Startnachteilen in die Schule kommen.
Wie können Sprach- und Lesekompetenzen nachhaltig gestärkt werden? Welche Rolle spielen frühe Förderung, Unterrichtsqualität und Schulentwicklung? Welche politischen Rahmenbedingungen brauchen Schulen, um Kinder erfolgreich zu unterstützen? Und was wissen wir heute darüber, welche Maßnahmen tatsächlich wirken?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Panels „Sprechen, Lesen, Verstehen – Wie gelingt der Aufbruch bei den Basiskompetenzen in der Grundschule?“.
Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Bildungspolitik, Schulentwicklung und erfolgreicher Schulpraxis diskutieren aktuelle Erkenntnisse, politische Strategien und konkrete Erfolgsmodelle. Gemeinsam werfen sie einen Blick auf die Herausforderungen und Chancen einer der wichtigsten Bildungsaufgaben unserer Zeit: Kindern die sprachlichen Kompetenzen zu vermitteln, die sie für ihren Bildungsweg und ihre gesellschaftliche Teilhabe benötigen.
Freuen Sie sich auf eine hochkarätig besetzte Diskussion mit Perspektiven aus Bildungsforschung, Schulpolitik, Schulentwicklung und gelebter Praxis.
Panelbesetzung:
Schulleitung der Gebrüder-Grimm-Schule Hamm
Michael Becker-Mrotzek
Michael Becker-Mrotzek war Professor für deutsche Sprache und ihre Didaktik an der Universität zu Köln, Direktor des Mercator-Instituts und Sprecher der Bund-Länder-Initiative BiSS – Bildung durch Sprache und Schrift. Seine Forschungsschwerpunkte sind die mündliche und schriftliche Kommunikation, insbesondere die basalen Kompetenzen.
Prof. Dr. Petra Stanat
Prof. Dr. Petra Stanat ist seit 2010 wissenschaftliche Leiterin des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) an der Humboldt-Universität zu Berlin, das unter anderem regelmäßig überprüft, inwieweit die Bildungsstandards der KMK erreicht werden und für die Entwicklung der Vergleichsarbeiten (VERA) zuständig ist. Aktuell entwickelt das IQB das Instrument StarS, mit dem der Übergang vom Elementar- in den Primarbereich in das Bildungsmonitoring einbezogen werden soll. In ihrer Forschung beschäftigt sich Petra Stanat mit verschiedenen Fragen der Bildungsqualität, insbesondere auch mit der Sicherung von Mindeststandards und der Reduktion von sozialen und zuwanderungsbezogenen Disparitäten im Bildungserfolg. Sie ist in einer Vielzahl von Gremien in den Bereichen Bildung und Wissenschaft tätig.
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