Beschreibung
Die Fortbildung vermittelt einen niedrigschwelligen Zugang zur Baukulturellen Bildung und zielt darauf ab zu zeigen, dass es einfach ist Baukultur zu vermitteln, Spaß macht, mit Kindern und Jugendlichen in der gebauten Umwelt zu arbeiten, und dass überall damit begonnen werden kann. Die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in die Architekturpsychologie und Wahrnehmungstheorie und lernen, warum es uns Menschen so schwerfällt, die gebaute Umwelt bewusst wahrzunehmen und erfahren, warum sich insbesondere die vertraute Alltagsumgebung gut als Ausgangspunkt für die Baukulturelle Bildung eignet. Sie erhalten Übungen und Anregungen, die ihnen helfen, die Wahrnehmung zu intensivieren und eine bewusstere Beziehung zur gebauten Umwelt eingehen zu können. Sie lernen, mit Kindern und Jugendlichen an jedem beliebigen Ort ins Gespräch, Nachdenken, Philosophieren und Spekulieren über Architektur zu kommen und entwickeln nebenbei einen „liebevolleren Blick“ auf die gebaute Umwelt. Die erprobten Übungen und Strategien können in ähnlicher oder abgewandelter Form im Fachunterricht (Kunst, Sachkunde etc.), im fächerübergreifenden Unterricht, auf Wandertagen, in Projektwochen, in der Erforschung des Lernumfeldes oder in der offenen Ganztagsbetreuung zur Anwendung kommen. Der Kurs besteht aus qualitativ hochwertig produzierten Lernvideos und ist als Selbstlernkurs mit zwei Input-Lektionen und fünf Übungen organisiert. Ein optionaler Community-Bereich dient der vertieften Reflexion und dem Peer-Learning. Lernzeit: 95 Minuten Praxiszeit: 85 Minuten Gesamtzeit 180 Minuten Dr. Turit Fröbe ist Architekturhistorikerin und Urbanistin und engagiert sich seit Jahren auf praktischer, theoretischer und politischer Ebene dafür, die Baukulturelle Bildung ins Bildungssystem zu integrieren. Sie verfügt über langjährige Lehrerfahrung als wissenschaftliche Mitarbeiterin, Gastprofessorin und Lehrbeauftragte und bietet Kommunen mit ihrer 2014 gegründeten STADTDENKEREI unkonventionelle Vermittlungs- und Aktivierungsstrategien an. In der breiten Öffentlichkeit hat sie sich mit ihren „Bausünden“-Publikationen einen Namen als Bestsellerautorin gemacht. Parallel dazu forscht sie zur Baukulturellen Bildung. Weiterführende Informationen über Projekte und Publikationen unter:www.die-stadtdenkerei.de. 2024 hat sie ihre Online-Akademie für Baukulturelle Bildung gegründet, mit der sie Anfang 2026 an die Öffentlichkeit gegangen ist:www.baukulturelle-bildung.online.