Beschreibung
In neun Tagen führt die Reise durch fünf zentrale Orte des europäischen und internationalen Rechts. Den Auftakt bildet Karlsruhe, die „Residenz des Rechts“. Hier schaffen ein thematischer Stadtrundgang, erste Impulse und Workshops eine fundierte inhaltliche Grundlage. Anschließend geht es weiter nach Straßburg mit Besuchen beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und dem Europarat. In Luxemburg stehen unter anderem Einblicke in den Gerichtshof der Europäischen Union auf dem Programm. In Brüssel ermöglichen exklusive Zugänge zur Europäischen Kommission und zum ARD-Auslandsstudio eine vertiefte Auseinandersetzung mit europäischer Rechtspolitik und einer medialen Perspektive. Den Abschluss bildet Den Haag – mit Besuchen zentraler Institutionen wie dem Internationalen Gerichtshof und der Organisation für das Verbot chemischer Waffen.
Einblicke, Austausch, Perspektiven
Führungen mit Fachpersonal vor Ort eröffnen Zugänge zu Institutionen, die der Öffentlichkeit oft verschlossen bleiben. Vorträge aus Wissenschaft und Praxis vertiefen die Inhalte, während Workshops und Diskussionsrunden Raum für Reflexion und Transfer bieten.
Die Studienreise verbindet aktuelle Fragestellungen zum Recht im Alltag mit historischen Entwicklungen, wie beispielsweise dem des Völkerrechts. Der rote Faden ist dabei die Rolle des Rechts in Europa und der Welt – und die Frage, wie sich Rechtsstaatlichkeit wirksam vermitteln lässt.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Austausch unter den Teilnehmenden. Unterschiedliche berufliche Perspektiven treffen aufeinander und fördern die Entwicklung konkreter Ideen und Ansätze für die eigene Praxis.
Ziel der Studienreise
Die Busreise richtet sich an Lehrkräfte, Multiplikator:innen aus Bildung und Sozialarbeit, Medienschaffende, Entscheidungsträger:innen, Schöff:innen sowie weitere Akteur:innen der Rechts- und Rechtsstaatsvermittlung.
Die Teilnehmenden werden darin gestärkt, in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern fundierte Diskussionen über Recht und Rechtsstaatlichkeit anzustoßen und zu begleiten. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen des internationalen Rechts – insbesondere im Kontext der Europäischen Union und der Vereinten Nationen.