Beschreibung
In dieser Fortbildung setzen wir uns mit aktuellen Entwicklungen digitaler Kommunikation und deren Bedeutung für Schule und Unterricht auseinander. Gemeinsam betrachten wir sowohl die Chancen digitaler Medien als auch typische Herausforderungen im schulischen Alltag und entwickeln Handlungsstrategien für einen professionellen Umgang mit problematischen Situationen. Dabei steht insbesondere die Bedeutung eines offenen Austauschs mit Kindern, Jugendlichen und ihren Bezugspersonen im Mittelpunkt. Ziel der Fortbildung ist es, Lehrkräfte in ihrer eigenen Medienanwendung zu stärken und sie dabei zu unterstützen, Kinder und Jugendliche zu einem selbstbestimmten, verantwortungsvollen und demokratischen Umgang mit digitalen Medien zu befähigen.
Lernziele:
Nach dem Workshop können die Teilnehmenden ...
-Chancen und Herausforderungen digitaler Kommunikation für Kinder und Jugendliche beschreiben.
-problematische Entwicklungen wie diskriminierende Kommunikation, Cybergrooming oder Desinformation erkennen und angemessen darauf reagieren.
-Handlungsstrategien für den Umgang mit digitalen Konflikten im schulischen Alltag anwenden.
-die Bedeutung von Austausch und Kooperation mit Eltern und weiteren Bezugspersonen für eine gelingende Medienerziehung erläutern.
-Kinder und Jugendliche bei einer selbstbestimmten, verantwortungsvollen und demokratischen Mediennutzung begleiten.
-ihre eigene Medienkompetenz reflektieren und digitale Werkzeuge souverän einsetzen.
-Medienprävention als Bestandteil schulischer Demokratiebildung und Persönlichkeitsentwicklung gestalten.
Arbeitsweise:
Es empfiehlt sich, standortspezifische Themen als Schwerpunkte für den Workshop auszuwählen, um in der Gruppe an praxisnahen Fallbeispielen arbeiten zu können. Im kollegialen Austausch entwickeln wir gemeinsame Regeln und Handlungsstrategien. Wir bieten Ihnen konkrete medienpädagogische Materialien an unterstützen Sie dabei, Medienprävention als festen Bestandteil einer zeitgemäßen Bildungs- und Erziehungsarbeit zu gestalten.