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Was Krasses erlebt?! Trauma und Traumafolgestörungen im Kontext Schule (mit dt. Gebärdensprachdolmetscherin)

Auf einen Blick

Veranstaltungsdatum

Startdatum: 27.04.2027
Enddatum: 27.04.2027

Veranstaltungsnummer

FSN2026-5866

Veranstalter (Institut)

vfkv e.V.

Veranstaltungsform

ScheLF
i SchiLF = Schulinterne Lehrkräftefortbildung, ScheLF = Schulexterne Lehrkräftefortbildung.

Veranstaltungstyp

Online-Seminar

Ort der Veranstaltung

Online

Kurzbeschreibung

Die Fortbildung vermittelt Grundlagen zu Trauma und Traumafolgestörungen bei Kindern und Jugendlichen und zeigt deren Auswirkungen auf den schulischen Alltag auf. Im Fokus stehen der sichere und unterstützende Umgang mit betroffenen Schüler:innen, hilfreiche Handlungsmöglichkeiten sowie die Zusammenarbeit mit Eltern und weiteren Fachstellen.

Zielgruppe und Einordnung

Kategorie

Lehrkräfte

Rubrik

Qualifikationserweiterung

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrer:innen, pädagogische Fachkräfte, Schulpsycholog:innen, Schulsozialarbeiter:innen, Lehramtsanwärter:innen, Student:innen und weitere Interessierte.

Schulform

Schulformübergreifend

Unterrichtsfach / Berufsfeld

Fächerübergreifend

Beschreibung

Schule kommt auf sehr unterschiedliche Weise mit Trauma und Traumafolgestörungen in Berührung. Manchmal geschieht ein belastendes Ereignis direkt im schulischen Kontext: ein Unfall, Gewalt, ein Suizid oder eine andere akute Krise, die Schüler:innen, Kollegium und Schulgemeinschaft erschüttert. Manchmal zeigt ein Kind Verhaltensweisen, die schwer einzuordnen sind, und es entsteht der Verdacht, dass traumatische Erfahrungen eine Rolle spielen könnten. Oder ein Kind vertraut sich einer Lehrkraft an. Und manchmal ist bereits bekannt, dass eine Schülerin oder ein Schüler unter einer Traumafolgestörung leidet und im Schulalltag Unterstützung braucht.

Die Fortbildung gibt einen ersten Überblick darüber, was Trauma und Traumafolgestörungen sind, wie sie sich bei Kindern und Jugendlichen zeigen können und was das für den schulischen Alltag bedeutet. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: Was brauchen Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte, um in solchen Situationen handlungsfähig, klar und zugewandt zu bleiben?

Neben grundlegenden Informationen zu Trauma, typischen Reaktionen nach belastenden Erfahrungen und Traumafolgestörungen, geht es um hilfreiche erste Schritte, sinnvolle Grenzen schulischer Verantwortung und die Zusammenarbeit mit Eltern, Schulleitung, Schulpsychologie, Jugendhilfe und therapeutischen Angeboten.
Im Anschluss ist Zeit für Fragen und eigene Erfahrungen aus der schulischen Praxis.

Dozentin
Dr. Nicole Szesny-Mahlau ist Psychologische Psychotherapeutin und Traumatherapeutin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (DeGPT). Sie arbeitet in eigener Praxis in München mit einem Schwerpunkt auf komplexen Traumafolgestörungen über die Lebensspanne. Sie ist Gründerin und Vorständin von trauma.help – Deutsches Traumakompetenznetz e. V., einem Netzwerk für Fachkräfte, die mit traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen arbeiten.

Veranstaltungshinweise

Die Veranstaltung findet online via Zoom mit Gebärdensprachdolmetscherin statt. Die Zugangsdaten werden Ihnen automatisch nach Anmeldung und Bezahlung über unseren Buchungsanbieter eveeno per E-Mail zugeschickt.