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Erlebniswelt Rechtsextremismus. modern - subversiv - hasserfüllt

Auf einen Blick

Veranstaltungsnummer

FSN2026-4284

Veranstalter (Institut)

Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, Abteilung Verfassungsschutz, Referat Prävention, Aussteigerprogramme

Veranstaltungsform

beliebig
i SchiLF = Schulinterne Lehrkräftefortbildung, ScheLF = Schulexterne Lehrkräftefortbildung.

Veranstaltungstyp

Präsenzveranstaltung

Auf Anfrage

Ja

Kurzbeschreibung

Rechtsextremismus heute: Nie war das Bild moderner, die Palette der Stile breiter, die Nähe zu den Ausdrucksformen aktueller Jugendkulturen größer. Die neuen Formen sind zeitgemäß und dynamisch, das gewünschte Image ist cool, subversiv und provokant. Die Inhalte sind jedoch im Kern gleichgeblieben: rassistisch und demokratiefeindlich. Erlebniswelt Rechtsextremismus – der Begriff steht für Mittel und Strategien, um junge Menschen für diese Szene zu gewinnen. „Rechts“ zu sein verspricht Action,...

Zielgruppe und Einordnung

Kategorie

keine Angabe

Zielgruppe

Lehrerinnen und Lehrer, sozialpädagogische Teams, Lehramtsanwärterinnen und -anwärter

Schulform

Schulformübergreifend

Unterrichtsfach / Berufsfeld

Fächerübergreifend

Beschreibung

Rechtsextremismus heute: Nie war das Bild moderner, die Palette der Stile breiter, die Nähe zu den Ausdrucksformen aktueller Jugendkulturen größer. Die neuen Formen sind zeitgemäß und dynamisch, das gewünschte Image ist cool, subversiv und provokant. Die Inhalte sind jedoch im Kern gleichgeblieben: rassistisch und demokratiefeindlich. Erlebniswelt Rechtsextremismus – der Begriff steht für Mittel und Strategien, um junge Menschen für diese Szene zu gewinnen. „Rechts“ zu sein verspricht Action, Tabubruch und Anerkennung, zu den Lockmitteln zählen multimediale Angebote im Social Web, Events wie Flashmobs und Konzerte. Gerade an Jugendliche richtet die Szene ihre wichtigsten Werbebotschaften: Kameradschaft und Zusammenhalt in unsicheren Zeiten. Feindbilder verbinden nach innen und können nach außen Türen öffnen. Zurzeit steht vor allem die Hetze gegen geflüchtete Menschen im Mittelpunkt rechtsextremistischer Kampagnen. Die Propaganda sucht den Anschluss an Stimmungen in der Mitte der Gesellschaft. Mit welchen Mitteln möchte die rechtsextremistische Szene Jugendliche erreichen„ Welche Inhalte werden in den Medien der Szene vermittelt“ Der Verfassungsschutz NRW bietet Vorträge sowie halb- oder ganztägige Workshops an, in denen sich die Teilnehmenden mit Inhalten und Werbestrategien rechtsextremistischer Gruppierungen auseinandersetzen. Ganztägige Veranstaltungen umfassen Workshops, in denen die Teilnehmenden Materialien analysieren: Online-Videos, Online-Shops, rechtsextremistische Musik und (Jugend-)Zeitschriften. Ziel ist es, unverändert menschenfeindliche und antidemokratische Botschaften dieser Szene hinter einer modernisierten Fassade herauszuarbeiten. Zur Vertiefung eignet sich die Publikation "Erlebniswelt Rechtsextremismus. modern – subversiv – hasserfüllt. Hintergründe und Methoden für die Praxis der Prävention", die jugendschutz.net und der Verfassungsschutz NRW gemeinsam herausgegeben haben. Sie umfasst 19 Projektskizzen aus der pädagogischen Praxis und den Zugang zu einer Internetseite, die Materialien für die Bildungsarbeit enthält.

Voraussetzungen

Für ganztägige Veranstaltungen mit Workshops: in der Regel mindestens etwa 20, höchstens etwa 30 Teilnehmende. Für andere Veranstaltungen gilt keine Höchstgrenze.