Beschreibung
Henner schreit dazwischen, Jelka beleidigt Ihre Nachbarin und Timothy weigert sich, die Aufgabe zu lösen. Die Namen sind natürlich fiktiv, die dargestellten Unterrichtsstörungen Alltag in Deutschen Schulen. Zu viele von Ihnen können den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler erheblich beeinträchtigen und die Lehrkräfte vor große Herausforderungen stellen - weil sie den „Lehr-Lernprozess beeinträchtigen, unterbrechen oder unmöglich machen“. Sie beeinträchtigen u. U. die schulische Atmosphäre, das Klassenklima, die Beziehung aller Beteiligten – und das Lernen und Lehren.
Weil sie so viel Energie fordern, ist eine intensive Auseinandersetzung mit Ihnen unumgänglich, um seine eigene Professionalität im Umgang mit schulischen und Unterrichtskonflikten zu erhöhen
Meist greifen wir ein, wenn U-Störungen schon existieren, wir können deren Zahl aber schon im Störungsvorfeld deutlich reduzieren – und damit die aktive Lernzeit deutlich erhöhen. Hierzu bietet das Seminar Impulse und Reflexionsansätze aus dem Bereich der Unterrichts- und Verlaufsplanung, der Schüler:innen-Motivation, dem Klassenraummanagement, der SchülerInnen-LehrerInnenkommunikation [verbal und nonverbal) und verbalen und nonverbalen LehrerInnenhandeln im Klassenraum.
Dieses Seminar, in dem Sie ihre eigene Erfahrung einbringen können und sollen, richtete u.a. den Blick auf die Frage: Was macht Handeln zu einer Unterrichtsstörung? Wie nehme ich persönlich was als Störung war? Wie greife ich, verbal und nonverbal, wann wie möglichst effektiv ein? „as sind gelungene Konsequenzen in Störungsfällen? Und wie kann ich Störungen effektiv verhindern?
In Teilen des Seminars simulieren wir aktiv den Umgang mit Unterrichtsstörungen.
INHALTE
• Definition: Was ist eine Unterrichtsstörung?
• Störungsarten?
• Warum stören SuS?
• Reflexion: Was stört mich am meisten?
• Wo und wann muss ich Unterricht überhaupt unterbrechen?
• Wie halte ich den Unterrichtsfluss aufrecht?
• Wie bekomme ich die Aufmerksamkeit der SchülerInnen?
• Verbale und nonverbale Möglichkeiten der Intervention?
• Reflexion des eigenen Lehrerverhaltens/meiner eigenen Interventionsmuster
• Verbal- und nonverbal-präventiver Umgang mit Unterrichtsstörungen