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Mentale Handlungsfähigkeit im Schulalltag – Stresskompetenz und Stabilisierung

Auf einen Blick

Veranstaltungsnummer

FSN2026-6254

Veranstalter (Institut)

LinkIn - Institut für Prävention & Mentale Gesundheit · Stresskompetenz · Akutstabilisierung

Veranstaltungsform

beliebig
i SchiLF = Schulinterne Lehrkräftefortbildung, ScheLF = Schulexterne Lehrkräftefortbildung.

Veranstaltungstyp

Präsenzveranstaltung

Auf Anfrage

Ja

Kurzbeschreibung

Konflikte mit Schülern, schwierige Elterngespräche, herausfordernde Situationen mit Kollegen oder belastende Ereignisse:

Im Schulalltag müssen Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte oft funktionieren, obwohl sie selbst unter Stress stehen.

Diese praxisorientierte Fortbildung zeigt, wie Sie Stressreaktionen verstehen, sich nach Belastungen stabilisieren und Ihre mentale Handlungsfähigkeit zurückgewinnen.

Mit konkreten Übungen zu Akutstabilisierung, Selbstregulation und Psychohygiene.

Zielgruppe und Einordnung

Kategorie

Lehrkräfte - Krisen- und Konfliktmanagement
Vielfalt fördern - Teambildung

Zielgruppe

Schulen,Lehrerinnen und Lehrer, Kriseninterventionsteam, Schulleitung

Schulform

Schulformübergreifend

Unterrichtsfach / Berufsfeld

Alle Unterrichtsfächer

Beschreibung

Konflikte mit Schülern, schwierige Elterngespräche, Spannungen im Kollegium oder belastende Ereignisse: Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte stehen im Schulalltag häufig unter hohem Druck. Auch nach einer herausfordernden Situation wird erwartet, dass sie weiter unterrichten, Entscheidungen treffen und für andere ansprechbar bleiben.

Doch was hilft, wenn die eigene Anspannung noch nachwirkt und die mentale Handlungsfähigkeit eingeschränkt ist?

Die Fortbildung „Mentale Handlungsfähigkeit im Schulalltag – Stresskompetenz und Stabilisierung“ vermittelt, wie Stressreaktionen entstehen, wie sie sich auf Wahrnehmung, Denken, Gefühle und Verhalten auswirken und warum Menschen unterschiedlich auf Belastungen reagieren.

Die Teilnehmenden setzen sich mit ihren persönlichen Stresssignalen, Belastungsmustern und individuellen Reaktionsweisen auseinander. Sie lernen, eigene Warnsignale frühzeitig zu erkennen und zwischen notwendigem Handeln und persönlicher Überforderung zu unterscheiden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie nach einer belastenden oder extremen Situation wieder Sicherheit, Orientierung und Handlungsspielraum gewonnen werden können.

Die Teilnehmenden lernen praxisnahe Methoden zur Akutstabilisierung und Selbstregulation kennen. Dazu gehören Atem- und Wahrnehmungsübungen, körperorientierte Stabilisierungsmethoden sowie Strategien, um innere Anspannung zu regulieren, Prioritäten zu setzen und den nächsten sinnvollen Handlungsschritt zu erkennen.

Darüber hinaus beschäftigt sich die Fortbildung mit der Unterstützung belasteter Kolleginnen und Kollegen. Wie kann ich jemandem nach einem schwierigen Ereignis hilfreich zur Seite stehen? Was bedeutet es, zuzuhören, ohne zu drängen? Und wo liegen die Grenzen kollegialer Unterstützung?

Ergänzend werden Strategien der Psychohygiene, Regeneration und professionellen Abgrenzung vermittelt. Die Teilnehmenden reflektieren, wie sie mit nachwirkenden Gedanken umgehen, eigene Belastungsgrenzen wahrnehmen und ihre persönlichen Ressourcen stärken können.

Die Fortbildung verbindet verständliche theoretische Impulse mit Selbstreflexion, Einzel- und Partnerübungen sowie praxisnahen Fallbeispielen aus dem Schulalltag. Die vorgestellten Methoden werden erprobt und auf ihre Alltagstauglichkeit überprüft. Abschließend entwickeln die Teilnehmenden einen persönlichen Stabilitätsplan, der konkrete Handlungsmöglichkeiten für belastende Situationen im eigenen Berufsalltag enthält.

Ziel ist es, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte darin zu stärken, auch nach herausfordernden Ereignissen bewusster mit Stress umzugehen, ihre persönliche Stabilität wiederzugewinnen und Schritt für Schritt in ihre berufliche Handlungsfähigkeit zurückzufinden.

Persönliche Erfahrungen können eingebracht werden, müssen jedoch nicht offengelegt werden. Die Fortbildung ist ein präventives Bildungs- und Trainingsangebot. Eine therapeutische Verarbeitung persönlicher Traumata ist nicht Gegenstand der Veranstaltung.