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Geschichte lernen virtuell? - Chancen und Herausforderungen des Einsatzes von Virtual Reality im Geschichtsunterricht am Beispiel von VR-Anwendungen zu historischen Orten.

Auf einen Blick

Veranstaltungsnummer

FSN2026-4637

Veranstalter (Institut)

Didaktik der Geschichte Universität Augsburg

Veranstaltungsform

beliebig
i SchiLF = Schulinterne Lehrkräftefortbildung, ScheLF = Schulexterne Lehrkräftefortbildung.

Veranstaltungstyp

Präsenzveranstaltung

Auf Anfrage

Ja

Kurzbeschreibung

Die Erkundung historischer Orte mithilfe von Virtual Reality Anwendungen ist längst fester Bestandteil geschichtskultureller Angebote. Die Spannweite reicht dabei von 360°-Aufnahmen noch bestehender bis hin zu aufwändigen virtuellen Rekonstruktionen längst verfallener oder zerstörter Orte. Finden derartige Konzepte auch zunehmend Verbreitung in pädagogischen Konzepten von Museen und Gedenkstätten, sind sie im schulischen Geschichtsunterricht noch selten anzutreffen. In der vonReTransferVRkonz...

Zielgruppe und Einordnung

Kategorie

Lernen in der digitalen Welt

Zielgruppe

Lehrkräfte der Fächer Geschichte/ Gesellschaftslehre, interessierte Personen

Schulform

Gesamtschule
Gymnasium
Hauptschule
Realschule
Sekundarschule

Unterrichtsfach / Berufsfeld

Geschichte
Gesellschaftslehre

Beschreibung

Die Erkundung historischer Orte mithilfe von Virtual Reality Anwendungen ist längst fester Bestandteil geschichtskultureller Angebote. Die Spannweite reicht dabei von 360°-Aufnahmen noch bestehender bis hin zu aufwändigen virtuellen Rekonstruktionen längst verfallener oder zerstörter Orte. Finden derartige Konzepte auch zunehmend Verbreitung in pädagogischen Konzepten von Museen und Gedenkstätten, sind sie im schulischen Geschichtsunterricht noch selten anzutreffen. In der vonReTransferVRkonzipierten Fortbildung wird auf Grundlage des Frankfurt-Dreiecks zur Bildung in der digital vernetzten Welt diskutiert, inwiefern bzw. wie und wann der Einsatz von Virtual Reality das historische Lernen von Schüler*innen unterstützen kann. Dabei werden sowohl technisch-mediale als auch gesellschaftlich-kulturelle Perspektiven beleuchtet und anhand von curricular verankerten Beispielen praxisnah zur Diskussion gestellt. Die Fortbildung findet imblended learningFormat statt: Die ersten Module werden zum Selbststudium angeboten. Hier setzen Sie sich mit den für den Unterricht relevanten technischen Bedingungen von Virtual Reality Anwendungen auseinander, reflektieren Ihre bisherigen Erfahrungen und Einstellungen zu Digitalität im Unterricht im Allgemeinen und VR im Speziellen und stellen auf Grundlage von Anwendungsbeispielen erste Überlegungen zu Unterrichtskonzeptionen an. In den drei anschließenden synchronen Modulen werden diese zur Diskussion gestellt: Wie lässt sich die VR-Anwendung sinnvoll in den Unterricht integrieren? Inwiefern lässt sich VR als Gegenstand des historischen Lernens einsetzen“ Wann kann ein Einsatz als ‚attention catcher‘ sinnvoll sein? Dazu werden verschiedene Anwendungen in unterschiedlichen medialen Darreichungsformen (z.B. Plenumspräsentation, individuell am Smartphone, VR-Brille) erprobt. Im anschließenden Selbstlernmodul werden die gewonnenen Erfahrungen reflektiert, mit bestehenden individuellen Konzepten von VR im Geschichtsunterricht in Beziehung gesetzt und auf ihre Praktikabilität geprüft. Den Abschluss der Fortbildung bildet ein wiederum synchron als Videokonferenz angebotenes Follow-Up, bei dem der eigene Erkenntnisgewinn ebenso diskutiert werden kann, wie noch offene Fragen geklärt werden können.

Veranstaltungshinweise

Aus der Modulliste können auf Wunsch auch einzelne Elemente ausgewählt werden. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Geräte werden von uns zur Verfügung gestellt und müssen nicht in der Schule vorhanden sein.