Beschreibung
Pädago:innen wünschen sich, in Eltern Partner zu haben, die zum Wohle der Kinder mit ihnen an einem Strang ziehen. Oft werden diese Erwartungen allerdings enttäuscht. Im Gegenteil: Die Erzieherin/Lehrerin sieht sich mal Gleichgültigkeit und Unvermögen, mal massiven Forderungen oder Vorwürfen ausgesetzt. Nicht selten stehen sich völlig unterschiedliche Wert- und Erziehungsvorstellungen gegenüber. Im Bemühen darum, den Bildungs- und Erziehungsauftrag zu erfüllen und den Kindern gute Startbedingungen zu ermöglichen, entstehen vielfach Ohnmachtsgefühle. In dieser „interkulturellen“ Begegnung kommt es darauf an, eine gute Verständigung mit den Eltern zu erzielen und Absichten und Hintergründe zu klären. Gelingt es, tragfähige und umsetzbare Vereinbarungen zu treffen, führt dies zu Entlastung und einer höheren Arbeitszufriedenheit. Damit dieser Einsatz „machbar“ bleibt und die eigenen Kräfte geschont werden, empfehlen wir ein bewährtes Gesprächsmuster als Vorgehen. Das Fortbildungsangebot zielt darauf ab, die Gesprächsführungskompetenz für herausfordernde Situationen (nicht nur) mit Eltern zu erweitern und für den Einsatz im eigenen Berufsalltag nutzbar zu machen. Inhalte • Kooperative Gesprächsführung – Was gehört dazu? • 5 Schritte der konstruktiven Gesprächsführung – Leitfaden für Elterngespräche • Methodentraining: o Aktives Zuhören o Elemente der gewaltfreien Kommunikation o Umformulieren • Elterngespräche konkret: Rollenspiele zu Alltagssituationen • Feedback in Gesprächen • Umsetzung in den Arbeitsalltag