Radikalisierungstendenzen

Auf einen Blick

Veranstaltungsnummer

FSN2026-4301

Veranstalter (Institut)

Querenburg-Institut

Veranstaltungsform

beliebig
i SchiLF = Schulinterne Lehrkräftefortbildung, ScheLF = Schulexterne Lehrkräftefortbildung.

Veranstaltungstyp

Präsenzveranstaltung

Auf Anfrage

Ja

Kurzbeschreibung

Ursachenklärung und Handlungsstrategien In politischer, religiöser und allgemein weltanschaulicher Hinsicht erkennen wir in unserer gegenwärtigen Gesellschaft ein Erstarken der Ränder. Die traditionellen Volksparteien und die großen christlichen Kirchen verzeichnen einen massiven Wähler- bzw. Mitgliederschwund, während neue Splitterparteien, Sekten und Gesinnungsgemeinschaften mehr und mehr Zulauf finden. Kompromissfähigkeit und Toleranz bleiben in ihnen oftmals auf der Strecke. Zur Verbreitu...

Zielgruppe und Einordnung

Kategorie

Erziehung
Schulkultur entwickeln, Demokratie gestalten
Interkulturelle Schulentwicklung - Demokratie gestalten
soziale Erziehung (Gewaltprävention, Streitschlichtung, sexueller Missbrauch)
Beziehungs- und Kommunikationskompetenz
Konfliktkompetenz
Demokratische Praxis in einer migrationssensiblen Schulkultur
Demokratische Partizipations- und Konfliktkultur in Unterricht und Schulleben

Zielgruppe

Lehrkräfte, Beschäftigte sonstiger pädagogischer Institutionen

Schulform

Schulformübergreifend

Unterrichtsfach / Berufsfeld

Fächerübergreifend

Beschreibung

Ursachenklärung und Handlungsstrategien In politischer, religiöser und allgemein weltanschaulicher Hinsicht erkennen wir in unserer gegenwärtigen Gesellschaft ein Erstarken der Ränder. Die traditionellen Volksparteien und die großen christlichen Kirchen verzeichnen einen massiven Wähler- bzw. Mitgliederschwund, während neue Splitterparteien, Sekten und Gesinnungsgemeinschaften mehr und mehr Zulauf finden. Kompromissfähigkeit und Toleranz bleiben in ihnen oftmals auf der Strecke. Zur Verbreitung problematischer Inhalte tragen maßgeblich soziale Medien bei. Gerade auf junge Menschen wirken extreme Positionen attraktiver, da sie scheinbar simple Lösungen für die komplexen Probleme unserer modernen Gesellschaft bieten. Wachsende Unsicherheit bedingt durch veränderte Lebensumstände verstärk diese Tendenzen. An der Schule geht dieser gesellschaftliche Großtrend nicht spurlos vorüber. In Diskussionen werden von manchen Schüler*innen mit Inbrunst bestimmte Anliegen und Positionen vorgetragen, die angeblich keinen Widerspruch dulden und mit äußerster Vehemenz verteidigt werden. Und daneben bilden sich verschwiegene kleine Zirkel und Fraktionen, deren Mitglieder sich in ihren Ansichten gegenseitig bestärken und somit weiter von der (Klassen-)Gemeinschaft abrücken. Ein gezieltes Gegensteuern der Schule erfolgt typischerweise auf zwei Wegen. Erstens werden die in der Schülerschaft konkret anzutreffenden Radikalismen explizit in den dafür geeigneten Unterrichtsfächern sowie in fächerübergreifenden Projektwochen thematisiert und durch historisch-systematische Relativierung entzaubert. Und zweitens wird im gesamten Schulleben eine bewusste Toleranzerziehung praktiziert, die von den alltäglichen Umgangsformen über die Schülermitwirkung bis hin zum gezielten Einsatz der Methoden des kooperativen Lernens reicht. In dieser Fortbildung wird ein auf die Gegebenheiten an Ihrer Schule zugeschnittenes Maßnahmenpaket erarbeitet. Grenze zum Radikalismus in Politik, Religion, Esoterik usw. Ursachen und Erscheinungsformen des Radikalismus Thematisierung der Problematik in dafür geeigneten Fächern Demokratie- und Toleranzerziehung in allen Fächern und im gesamten Schulleben Geeignet für: Kleine bis mittelgroße Gruppen Großgruppen verteilt auf mehrere Workshops Alle Schulformen Ganztage und kontinuierliche Prozessbegleitung