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Was haben Sie gegen mein Kind?“ – Gelingensbedingungen für den Umgang mit Eltern in Konfliktgesprächen

Auf einen Blick

Veranstaltungsdatum

Startdatum: 13.01.2027
Enddatum: 14.01.2027
Anmeldeschluss: 30.12.2026

Veranstaltungsnummer

FSN2026-5897

Veranstalter (Institut)

Deutsche Akademie für Pädagogische Führungskräfte (DAPF)

Veranstaltungsform

ScheLF
i SchiLF = Schulinterne Lehrkräftefortbildung, ScheLF = Schulexterne Lehrkräftefortbildung.

Veranstaltungstyp

Online-Veranstaltung

Ort der Veranstaltung

Online via Zoom

Kurzbeschreibung

Die Fortbildung vermittelt praxisnahe Strategien für den professionellen Umgang mit schwierigen Elterngesprächen. Schulleitungen und Lehrkräfte lernen, Gespräche vorzubereiten und zu strukturieren, Rollen zu klären, Konflikte zu deeskalieren und Grenzen klar zu setzen. Fallbeispiele, Übungen und hilfreiche Formulierungen unterstützen dabei, auch mit fordernden oder aggressiven Eltern souverän umzugehen. Schulrechtliche Aspekte werden bei Bedarf einbezogen.

Zielgruppe und Einordnung

Kategorie

Schulleitungsfortbildung (weitere Träger)

Zielgruppe

(stellvertretende) Schulleitungspersonen; Lehrkräfte mit Interesse an Leitungsaufgaben; Schulaufsichtsbeamtete und andere pädagogische Führungskräfte

Schulform

Schulformübergreifend

Unterrichtsfach / Berufsfeld

Fächerübergreifend

Beschreibung

„Ich wende mich an die Schulbehörde!“, „Was haben Sie eigentlich gegen meinen Sohn?“, „Zu Hause hat meine Tochter alles gekonnt!“, „Das ist doch nicht so schlimm.“ Mit diesen und ähnlichen Aussagen und Vorwürfen schwieriger Eltern sehen sich immer mehr Lehrkräfte konfrontiert und sind ratlos, wie sie damit umgehen sollen. Manche Eltern wollen jede Kleinigkeit mit den Pädagogen*innen oder der Schul¬leitung diskutieren und auf die schulische Arbeit Einfluss nehmen. Andere Eltern vernachlässigen ihre Erziehungspflicht und geben ihren Kindern nicht die notwen¬dige Unterstützung. Weitere verhalten sich im Gespräch gegenüber Lehrkräften oder Schulleitungsmitgliedern fordernd, anklagend oder aggressiv. Wieder andere versuchen den Angeboten der Schule auszuweichen oder erscheinen erst gar nicht zum Gespräch.
Der Umgang mit schwierigen Eltern nimmt im Schulalltag immer mehr Raum und Zeit ein und zählt für Lehrkräfte und Schulleitungen zu den größten Belastungs¬faktoren.
Den Schulleiter*innen und Schulleitungsmitgliedern kommt dabei oft eine beson¬ders herausfordernde Rolle zu, da sie sowohl die Perspektive der Eltern und des/der Schüler*in wie auch der Lehrkräfte angemessen einbeziehen und zwischen beiden Positionen vermitteln müssen. Darüber hinaus müssen sie auch schulrechtliche Aspekte im Blick haben. In der Fortbildung erhalten die Teilnehmenden im Rahmen von Impulsvorträgen, Präsentationen und Kleingruppenarbeit Anregungen, Materialien, Austausch- und Übungsmöglichkeiten sowie praktische Übungssequenzen zu folgenden Themen:
- Hinweise zur Vorbereitung auf schwierige Elterngespräche
- Gestaltung und Phasen schwieriger Elterngespräche
- Aufgaben und Rollen in schwierigen Elterngesprächen
- die besondere Rolle der Schulleitung und der Schulleitungsmitglieder
- Haltungen und „Kommunikationswerkzeuge“ in herausfordernden Gesprächs-situationen
- Sackgassen und Auswege in schwierigen Gesprächssituationen
- schwierige Elterntypen: Problembeschreibung und Lösungsansätze
- Fallbeispiele zu schwierigen Gesprächssituationen und Anregungen zum Umgang damit
- hilfreiche Formulierungen und förderliche Gesprächsregeln

Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden praxisorientierte Anregungen, wie sie auf mögliche Angriffe seitens der Eltern reagieren können, was für sie die „roten Linien“ sind und wie sie diese klar aufzeigen können. Auch schulrechtliche Aspekte können bei Bedarf zur Sprache kommen. Fallbeispiele aus dem Kreis der Teilneh¬menden werden gerne entgegengenommen.

Veranstaltungshinweise

Beide Veranstaltungstage beginnen um 13:00 Uhr und enden um 17:00 Uhr.