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Traumapädagogik in der Schule – Kinder verstehen, Sicherheit schaffen, Handlungssicherheit gewinnen

Auf einen Blick

Veranstaltungsnummer

FSN2026-4885

Veranstalter (Institut)

Traumapädagogik Döhler Etienne

Veranstaltungsform

beliebig
i SchiLF = Schulinterne Lehrkräftefortbildung, ScheLF = Schulexterne Lehrkräftefortbildung.

Veranstaltungstyp

Präsenzveranstaltung

Auf Anfrage

Ja

Kurzbeschreibung

Traumapädagogik in der Praxis – Kinder verstehen, Sicherheit schaffen, Handlungssicherheit gewinnen Kinder und Jugendliche bringen ihre individuellen Lebensgeschichten mit in die Schule, die Kita oder die Jugendhilfe. Nicht alle Erfahrungen sind sichtbar. Belastende Erlebnisse, anhaltender Stress oder traumatische Erfahrungen können sich auf Lernen, Verhalten, Beziehungen und die emotionale Entwicklung auswirken. Häufig begegnen Fachkräfte dann Verhaltensweisen wie Unruhe, Rückzug, Aggression...

Zielgruppe und Einordnung

Kategorie

Erziehung
Berufliche Bildung allgemein
Schulentwicklungsberatung
soziale Erziehung (Gewaltprävention, Streitschlichtung, sexueller Missbrauch)
Vernetzung von Schulen ("Netzwerk Zukunftsschulen NRW")
Begleitung systemischer Schulentwicklungsprozesse

Zielgruppe

Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte aller Schulformen, Schulsozialarbeitende, Mitarbeitende in Offenen Ganztagsschulen, pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten und Familienzentren sowie Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe.

Schulform

Schulformübergreifend

Unterrichtsfach / Berufsfeld

Pädagogik
Psychologie

Beschreibung

Traumapädagogik in der Praxis – Kinder verstehen, Sicherheit schaffen, Handlungssicherheit gewinnen Kinder und Jugendliche bringen ihre individuellen Lebensgeschichten mit in die Schule, die Kita oder die Jugendhilfe. Nicht alle Erfahrungen sind sichtbar. Belastende Erlebnisse, anhaltender Stress oder traumatische Erfahrungen können sich auf Lernen, Verhalten, Beziehungen und die emotionale Entwicklung auswirken. Häufig begegnen Fachkräfte dann Verhaltensweisen wie Unruhe, Rückzug, Aggression, Verweigerung oder scheinbar unangemessenen emotionalen Reaktionen – Verhaltensweisen, die im pädagogischen Alltag herausfordern und nicht selten an die eigenen Grenzen führen. Doch was, wenn hinter diesem Verhalten keine fehlende Motivation, kein mangelnder Respekt und kein „Nicht-Wollen“ stecken, sondern ein Nervensystem, das sich im Alarmzustand befindet? Genau hier setzt die Traumapädagogik an. Diese Fortbildung vermittelt praxisnah und verständlich, wie traumatische Belastungen das Erleben, Denken und Handeln von Kindern und Jugendlichen beeinflussen. Die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in die neurobiologischen Hintergründe von Stress und Trauma und lernen, Verhaltensweisen aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Dabei steht nicht die Diagnose im Mittelpunkt, sondern die Frage: Wie können wir Kinder und Jugendliche auch in schwierigen Situationen sicher, wertschätzend und professionell begleiten? Die Fortbildung verbindet wissenschaftlich fundiertes Wissen mit konkreten Handlungsmöglichkeiten für den pädagogischen Alltag. Anhand von Praxisbeispielen, Reflexionsimpulsen und direkt umsetzbaren Strategien entwickeln die Teilnehmenden mehr Sicherheit im Umgang mit herausfordernden Situationen und stärken ihre eigene pädagogische Handlungsfähigkeit. Im Fokus stehen dabei die Gestaltung von Sicherheit, die Bedeutung tragfähiger Beziehungen, der traumasensible Umgang mit Belastungsreaktionen sowie die Stärkung von Ressourcen und Selbstwirksamkeit. Gleichzeitig wird der Blick auf die eigene Rolle geschärft, denn die Arbeit mit belasteten Kindern und Jugendlichen verlangt auch einen achtsamen Umgang mit den eigenen Kräften und Grenzen. Die Teilnehmenden lernen: traumabedingte Verhaltensweisen besser zu verstehen und einzuordnen, Stress- und Belastungsreaktionen frühzeitig zu erkennen, Sicherheit und Orientierung im pädagogischen Alltag zu fördern, Eskalationen vorzubeugen und deeskalierend zu handeln, traumasensible Kommunikations- und Beziehungsstrategien anzuwenden, Kinder und Jugendliche ressourcenorientiert zu begleiten, die eigene Handlungssicherheit und Selbstfürsorge zu stärken. Für wen ist die Fortbildung geeignet? Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte aller Schulformen, Schulsozialarbeitende, Mitarbeitende in Offenen Ganztagsschulen, pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten und Familienzentren sowie Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe. Warum diese Fortbildung? Weil Kinder keine schwierigen Zeiten allein bewältigen müssen. Weil pädagogische Fachkräfte täglich einen entscheidenden Unterschied machen können. Und weil Verstehen oft der erste Schritt ist, um Sicherheit, Vertrauen und Entwicklung zu ermöglichen. Traumapädagogik bedeutet nicht, Verhalten zu bewerten, sondern seine Hintergründe zu verstehen. Sie schafft neue Perspektiven, stärkt die pädagogische Beziehung und eröffnet Wege, Kinder und Jugendliche auch in belastenden Lebenssituationen wirksam zu begleiten. Praxisnah. Wissenschaftlich fundiert. Direkt umsetzbar.Für mehr Sicherheit, Verständnis und Handlungskompetenz im pädagogischen Alltag. Format und Ablauf Die Fortbildung kann flexibel an die Bedürfnisse der jeweiligen Einrichtung angepasst werden und ist als Workshop, Teamtag, pädagogischer Tag oder Inhouse-Seminar buchbar. Mögliche Formate: Kurzworkshop (3–4 Stunden) Kompakte Einführung in die Grundlagen der Traumapädagogik mit praxisnahen Impulsen für den pädagogischen Alltag. Tagesseminar (ca. 6–8 Stunden) Vertiefte Auseinandersetzung mit den Auswirkungen von Trauma auf Lernen, Verhalten und Beziehungsgestaltung sowie konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Praxis. Aufbau- und Vertiefungsseminar (1–2 Tage) Erweiterte Themen wie Bindung und Trauma, komplexe Traumatisierungen, Zusammenarbeit mit Eltern, Selbstfürsorge und Entwicklung einer traumasensiblen Haltung und Einrichtungskultur. Die Fortbildungen verbinden fachlichen Input, Praxisbeispiele, Fallbesprechungen, Reflexion, Gruppenarbeit und konkrete Methoden für den direkten Transfer in den pädagogischen Alltag. Individuelle Fragestellungen und Erfahrungen der Teilnehmenden werden dabei aktiv einbezogen. Interesse geweckt? Gerne unterstütze ich Sie und Ihr Team dabei, traumapädagogische Kompetenzen zu stärken und mehr Handlungssicherheit im Umgang mit belasteten Kindern und Jugendlichen zu entwickeln. Ob Workshop, pädagogischer Tag, Inhouse-Seminar oder individuelle Fortbildung – gemeinsam finden wir ein passendes Format für Ihre Einrichtung. Für ein unverbindliches Informations- oder Erstgespräch stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Weitere Informationen zu meinen Angeboten finden Sie auf meiner Website: https://traumapaedagogik-doehler.de/ Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen und gemeinsam mit Ihnen Wege zu einer traumasensiblen und stärkenden pädagogischen Praxis zu gestalten.

Voraussetzungen

Keine

Veranstaltungshinweise

Hier finden Sie weitere Informationen zum Seminar. https://drive.google.com/drive/folders/1Mr93Oq7w1Rrda7AtDP3zGSUOLkWz7-d7?usp=sharing