Beschreibung
Mehr denn je brauchen gesellschaftliche Umbrüche und Krisen eine starke, zukunftsorientierte Beteiligung. Eine Zukunftswerkstatt zielt darauf ab, Kreativität zu wecken, unterschiedliche Meinungen zusammenzuführen und die Handlungs- und Veränderungsfähigkeiten von Menschen und Systemen zu stärken.Die Vorgehensweise in einer Zukunftswerkstatt weicht von gewohnten Denk- und Planungsmustern ab. Den Teilnehmenden eröffnen sich dadurch Chancen, ihre Interessen wahrzunehmen und als Expert:innen in eigener Sache zu handeln. Zukunftswerkstatt Moderator:innen können unterschiedlichste Bedürfnisse in vielfältig gemischten Gruppen von 10 bis 150 Teilnehmenden aufnehmen und für alle produktiv erschließen.In diesem zweimal dreitägigen Seminar lernen und üben Sie Zukunftswerkstätten praxisorientiert anhand von aktuellen Themen aus dem gesellschafts- und bildungspolitischen Diskurs. In verschiedenen Phasen der Fortbildung erleben Sie sich in der teilnehmenden, der moderierenden und der beobachtenden Rolle. In anregenden Vertiefungen werden die Erfahrungen reflektiert und an den zum Lernfortschritt passenden Zeiten theoretisch unterfüttert: Die Entwicklung von Zukunftswerkstätten vom Zivilen Widerstand bis zur Nachhaltigen Bildung Die aktuelle Praxis von Zukunftswerkstätten in Gruppen, Teams, Schulkollegien, Organisationen, Initiativen, Projektgruppen, Kommunalpolitik, Mitbestimmung und Schulentwicklung Die ermutigende allparteiliche Haltung der Moderation zwischen Hebamme und Dompteur Das abwechslungsreiche Drei Phasen Modell und seine Anschlussmöglichkeiten zu anderen Beteiligungsmethoden Die gesellschaftspolitischen Wirkungen von Zukunftswerkstätten, beispielsweise auf die Umsetzung der 17 Globalen Ziele und die Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE2030)