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Zwischen Prompt und Pädagogik – Sprachsensible Unterrichtsgestaltung mit generativer Künstlicher Intelligenz

Auf einen Blick

Veranstaltungsdatum

Startdatum: 30.09.2026
Enddatum: 18.11.2026

Veranstaltungsnummer

FSN2026-5829

Veranstalter (Institut)

Akademie der Ruhr-Universität gGmbH

Veranstaltungsform

ScheLF
i SchiLF = Schulinterne Lehrkräftefortbildung, ScheLF = Schulexterne Lehrkräftefortbildung.

Veranstaltungstyp

Online-Seminar

Kurzbeschreibung

In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmenden zunächst, wie große Sprachmodelle funktionieren und wie sie gezielt für die Erstellung und Anpassung von Unterrichtsmaterialien eingesetzt werden können. Dabei stehen die Entwicklung eigener Prompts und die praktische Erprobung im Vordergrund. In der anschließenden Transferphase erproben die Teilnehmenden die Nutzung von LLMs im eigenen Unterricht und reflektieren deren Potenziale für sprachsensible Lernsettings. Im zweiten Fortbildungsblock wird die Perspektive erweitert: Wenn KI Aufgaben der Materialerstellung übernimmt, stellt sich die Frage nach den Aufgaben der Lehrkraft neu. Im Zentrum stehen dabei Fragen nach professioneller Unterrichtsgestaltung, Begleitung und der Förderung von Lernerautonomie im Kontext von KI-gestützten Lernumgebungen. Die Fortbildung verbindet praktische Anwendung mit kritischer Reflexion und eröffnet einen professionellen Diskurs über Unterrichtsgestaltung im Zeitalter generativer KI.

Zielgruppe und Einordnung

Kategorie

Unterrichtsentwicklung
Unterrichtsorganisation

Zielgruppe

Lehrkräfte aller Schulformen

Schulform

Schulformübergreifend

Jahrgangsstufe

Alle Jahrgänge

Unterrichtsfach / Berufsfeld

Alle Unterrichtsfächer

Beschreibung

KI und insbesondere generative Sprachmodelle (LLMs) verändern die Art und Weise, wie Unterrichtsmaterialien erstellt, differenziert, individualisiert und angepasst werden können. Sie ermöglichen es unmittelbar, Aufgaben sprachlich zu vereinfachen, zu erweitern oder für unterschiedliche Lernvoraussetzungen aufzubereiten. Doch was bedeutet das für das professionelle Verständnis von Lehrpersonen? In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmenden zunächst, wie große Sprachmodelle funktionieren und wie sie gezielt für die Erstellung und Anpassung von Unterrichtsmaterialien eingesetzt werden können. Dabei stehen die Entwicklung eigener Prompts und die praktische Erprobung im Vordergrund. In der anschließenden Transferphase erproben die Teilnehmenden die Nutzung von LLMs im eigenen Unterricht und reflektieren deren Potenziale für sprachsensible Lernsettings. Im zweiten Fortbildungsblock wird die Perspektive erweitert: Wenn KI Aufgaben der Materialerstellung übernimmt, stellt sich die Frage nach den Aufgaben der Lehrkraft neu. Im Zentrum stehen dabei Fragen nach professioneller Unterrichtsgestaltung, Begleitung und der Förderung von Lernerautonomie im Kontext von KI-gestützten Lernumgebungen. Die Fortbildung verbindet praktische Anwendung mit kritischer Reflexion und eröffnet einen professionellen Diskurs über Unterrichtsgestaltung im Zeitalter generativer KI.

Ablaufplan

Block 1 – Einführung & praktische Anwendung
● Einführung: Was sind LLMs und wie funktionieren sie?
● Potenziale und Grenzen generativer KI im schulischen Kontext
● Prompting als professionelle Handlungskompetenz von Lehrpersonen (und
Schüler:innen)
● Erstellung und Anpassung von Unterrichtsmaterialien (Individualisierung)
● Erprobung eigener Prompts und Materialentwicklung
● Vorbereitung der Transferphase

Transferphase
● Erprobung eines eigenen Einsatzszenarios im Unterricht
● Nutzung von LLMs zur Materialerstellung oder -anpassung
● Reflexionsaufgaben (über Moodle)
● optionaler kollegialer Austausch

Block 2 – Reflexion & Perspektivwechsel
● Austausch über Erfahrungen aus der Praxisphase
● Analyse und gemeinsame Bewertung erstellter Materialien
● Qualitätskriterien für KI-generiertes Unterrichtsmaterial
● Irritationsimpuls: Wenn KI Unterrichtsmaterial erstellt – was bleibt dann Aufgabe der
Lehrperson?
● Diskussion
● Transfer in den eigenen Unterricht

Veranstaltungshinweise

2 Termine jeweils 09:00 – 13:30 Uhr

Zwischen den beiden Teilen gibt es eine Transferphase, in der Sie die Inhalte aus dem 1. Teil auf Ihre eigene schulische Praxis übertragen und im Unterricht erproben können. Im 2. Teil können Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Teilnehmer:innen teilen, Fragen stellen und Ihre fachlichen Kenntnisse vertiefen.