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Sagt ein Bild mehr als 1.000 Worte? Sprachförderung durch Kunst

Auf einen Blick

Veranstaltungsdatum

Startdatum: 10.02.2027, 09:00 bis 13:30 Uhr
Enddatum: 14.04.2027, 09:00 bis 13:30 Uhr

Veranstaltungsnummer

FSN2026-5830

Veranstalter (Institut)

Akademie der Ruhr-Universität gGmbH

Veranstaltungsform

ScheLF
i SchiLF = Schulinterne Lehrkräftefortbildung, ScheLF = Schulexterne Lehrkräftefortbildung.

Veranstaltungstyp

Online-Seminar

Ort der Veranstaltung

Online

Kurzbeschreibung

Hier lernen Sie...
- Potenziale ästhetischer Bildung zu erkennen.
- das ästhetische und gestalterische Potenzial von Sprache zur Erweiterung der Sprachfähigkeit der Schüler:innen zu nutzen.
- zahlreiche Beispiele von methodischen Annäherungen an ein Kunstwerk kennen.
- eigene sprachlich-ästhetische Übungsformen zu ausgewählten Kunstwerken zu erstellen.

Zielgruppe und Einordnung

Kategorie

Künstlerischer Lernbereich - Kunst
Interkulturelle Schulentwicklung - Demokratie gestalten - Neu zugewanderte und geflüchtete Kinder und Jugendliche

Zielgruppe

Lehrkräfte aller Schulstufen und Schulformen, insbesondere jedoch diejenigen, die sprachlich und kulturell heterogenen Gruppen im Inland (DaZ) sowie auch im Ausland (DaF) unterrichten Kursleiterinnen und Kursleiter aus Integrations- und Willkommenskursen Studierende der Germanistik, des Deutschen als Zweit- und Fremdsprache (DaZ/DaF) und des Fachs Kunst Multiplikatoren der Sprachdidaktik (an Hochschulen) und der Kunstvermittlung (in Museen)

Schulform

Schulformübergreifend

Jahrgangsstufe

Alle Jahrgänge

Unterrichtsfach / Berufsfeld

Darstellen und Gestalten
Kunst

Beschreibung

Die Auseinandersetzung mit Werken der bildenden Kunst ermöglicht eine ganzheitliche Form der sprachlichen Bildung, die auf dem Wechselspiel von sinnlicher Wahrnehmung, sprachlichem Ausdruck und kooperativem Lernen beruht. Das Potenzial dieser Auseinandersetzung wurde bereits in der Deutsch- sowie Deutsch als Zweit- und Fremdsprachendidaktik vielfach für die Gestaltung des Unterrichts genutzt. Dabei gilt es die enge Wechselwirkung von Sprache und Wahrnehmung im Unterricht sowohl rezeptiv, gestaltend-produktiv als auch urteilend-kommunikativ wirksam zu machen.
Ziel der Fortbildung „Kreatives Sprachenlernen mit „Kunstwerken“ “ ist es den Teilnehmenden basierend auf den Ergebnissen des Essener Projektes "Sprache durch Kunst" zu vermitteln, dass die Beschäftigung mit bildender Kunst Bedeutungsfelder eröffnet und Handlungen anregt.
In dieser Fortbildung entwickeln Sie ein Verständnis dafür, dass ästhetische Erfahrungen, die sinnliche, kognitive und emotionale Kompetenzen fördern und fordern, in allen Unterrichtsfächern inszenierbar sind, wobei der Schwerpunkt auf den Deutsch- sowie Deutsch als Zweit- und Fremdsprachenunterricht gelegt wird. Sie versetzten sich selbst in die Rolle der Schüler:innen und erproben die unterschiedlichen methodischen Annäherungen an das „Kunstwerk“, indem sie z.B. Kunstwerke multisensorisch und multimodal erfassen, kreative Texte verfassen oder ihre eigenen Eindrücke szenisch/akustisch wiedergeben. Aus dieser Selbsterfahrung heraus reflektieren Sie Ihre persönliche Wahrnehmung und den kreativen Umgang mit Sprache und Kunst. In einer Transferphase entwickeln Sie weitere Übungsformen und erproben diese in Ihren eigenen Unterrichtskontexten und Klassen. Ihre Erfahrungen werden gemeinsam reflektiert und darauf aufbauend werden die Materialien ergänzt und überarbeitet. Als Ergebnis der gemeinsamen Arbeit entsteht eine Materialsammlung, bei denen Schüler:innen sprachlich gefördert und zugleich an kulturelle Bildung herangeführt werden.

Veranstaltungshinweise

Zwischen den beiden Teilen gibt es eine Transferphase, in der Sie die Inhalte aus dem 1. Teil auf Ihre eigene schulische Praxis übertragen und im Unterricht erproben können. Im 2. Teil können Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Teilnehmer:innen teilen, Fragen stellen und Ihre fachlichen Kenntnisse vertiefen.