Kurzbeschreibung
Migration nach Europa und der Umgang mit Flüchtlingen sind in den europäischen Ländern nach wie vor heftig umstritten. Ein gesellschaftliches Tabu: Menschen ohne Aufenthaltspapiere. Erst die Kirchen und andere machten die Schattenwelt der "Statuslosen" oder "Irregulären" der Öffentlichkeit bekannt. Denn wer glaubt, in Deutschland hätten alle Menschen selbstverständlichen Zugang zu den Menschenrechten, sieht sich mit schier unglaublichen Notlagen konfrontiert. Und zugleich reagieren "Irreguläre" mit ihrer (unerlaubten) Arbeit auf blinde Flecken unseres Wirtschafts- und Sozialsystems. Denn "Irreguläre" sind auch unternehmerisch tätige Menschen. Eine genaue Analyse offenbart gleich mehrere Dilemmata, die sich nicht einfach auflösen lassen. Wie positioniert sich eine weltweite Kirche angesichts der menschlichen Schicksale und der schutzwürdigen Errungenschaft von Nationalstaaten und ihren Grenzen?