• Startseite
  • Irreguläre Zuwanderung - Humanität und Ordnung - Grundkurs in Katholischer Soziallehre für Lehrer*innen aller Fächer

Irreguläre Zuwanderung - Humanität und Ordnung - Grundkurs in Katholischer Soziallehre für Lehrer*innen aller Fächer

Auf einen Blick

Veranstaltungsdatum

Startdatum: 17.09.2026
Enddatum: 18.09.2026
Anmeldeschluss: 02.09.2026

Veranstaltungsnummer

FSN2026-5734

Veranstalter (Institut)

Institut für Lehrerfortbildung

Veranstaltungsform

ScheLF
i SchiLF = Schulinterne Lehrkräftefortbildung, ScheLF = Schulexterne Lehrkräftefortbildung.

Veranstaltungstyp

Präsenzveranstaltung

Ort der Veranstaltung

58239 Schwerte, Bergerhofweg 24

Kurzbeschreibung

Migration nach Europa und der Umgang mit Flüchtlingen sind in den europäischen Ländern nach wie vor heftig umstritten. Ein gesellschaftliches Tabu: Menschen ohne Aufenthaltspapiere. Erst die Kirchen und andere machten die Schattenwelt der "Statuslosen" oder "Irregulären" der Öffentlichkeit bekannt. Denn wer glaubt, in Deutschland hätten alle Menschen selbstverständlichen Zugang zu den Menschenrechten, sieht sich mit schier unglaublichen Notlagen konfrontiert. Und zugleich reagieren "Irreguläre" mit ihrer (unerlaubten) Arbeit auf blinde Flecken unseres Wirtschafts- und Sozialsystems. Denn "Irreguläre" sind auch unternehmerisch tätige Menschen. Eine genaue Analyse offenbart gleich mehrere Dilemmata, die sich nicht einfach auflösen lassen. Wie positioniert sich eine weltweite Kirche angesichts der menschlichen Schicksale und der schutzwürdigen Errungenschaft von Nationalstaaten und ihren Grenzen?

Zielgruppe und Einordnung

Kategorie

Schulentwicklungsberatung
Aufbau einer Feedbackkultur

Zielgruppe

Alle Kolleg*innen

Schulform

Alle Schulformen

Jahrgangsstufe

Sonstige

Unterrichtsfach / Berufsfeld

Fächerübergreifend

Beschreibung

Migration nach Europa und der Umgang mit Flüchtlingen sind in den europäischen Ländern nach wie vor heftig umstritten. Ein gesellschaftliches Tabu: Menschen ohne Aufenthaltspapiere. Erst die Kirchen und andere machten die Schattenwelt der "Statuslosen" oder "Irregulären" der Öffentlichkeit bekannt. Denn wer glaubt, in Deutschland hätten alle Menschen selbstverständlichen Zugang zu den Menschenrechten, sieht sich mit schier unglaublichen Notlagen konfrontiert. Und zugleich reagieren "Irreguläre" mit ihrer (unerlaubten) Arbeit auf blinde Flecken unseres Wirtschafts- und Sozialsystems. Denn "Irreguläre" sind auch unternehmerisch tätige Menschen. Eine genaue Analyse offenbart gleich mehrere Dilemmata, die sich nicht einfach auflösen lassen. Wie positioniert sich eine weltweite Kirche angesichts der menschlichen Schicksale und der schutzwürdigen Errungenschaft von Nationalstaaten und ihren Grenzen?
In diesem Seminar erhalten Lehrkräfte aller Fächer eine grundlegende und anschauliche Einführung in folgende Themen:
- Wie leben irregulär Zugewanderte mitten in Deutschland?
- Wie bestreiten sie ihren Lebensunterhalt, welche Herausforderungen haben sie zu meistern, etwa beim Schulbesuch ihrer Kinder?
- Wie sind die Kirchen auf diese, sich doch im Verborgenen haltende Personengruppe aufmerksam geworden?

An diesem aktuellen und doch weitgehend tabuisierten Thema lassen sich ethische Abwägungen zwischen Ordnung und Menschlichkeit, zwischen Gesinnungs- und Verantwortungsethik bestens diskutieren, um bei der eigenen Positionierung Herz und Verstand zu versöhnen.

Voraussetzungen

3 Schulkultur

Veranstaltungshinweise

In Zusammenarbeit mit der Kommende Dortmund