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Gewalt- und Amokprävention: Sicher handeln in schulischen Krisenlagen

Auf einen Blick

Veranstaltungsnummer

FSN2026-6236

Veranstalter (Institut)

sichereschule.info

Veranstaltungsform

SchiLF
i SchiLF = Schulinterne Lehrkräftefortbildung, ScheLF = Schulexterne Lehrkräftefortbildung.

Veranstaltungstyp

Präsenzveranstaltung

Ort der Veranstaltung

NRW-weit, vor Ort an der anfragenden Schule.

Auf Anfrage

Ja

Kurzbeschreibung

Wie können Lehrkräfte und pädagogische Beschäftigte bei Gewalt, Bedrohungen oder Amoklagen möglichst sicher handeln? Diese schulinterne Kollegiumsfortbildung vermittelt praxisnah, wie Risiken frühzeitig erkannt, Schutzmöglichkeiten genutzt und auch unter Belastung Entscheidungen getroffen werden. Im Mittelpunkt stehen Handlungssicherheit und das Bewusstsein, im Ernstfall nicht mehr hilflos zu sein. Inhalte und Übungen werden auf die jeweilige Schule und den dortigen Bedarf abgestimmt.

Zielgruppe und Einordnung

Kategorie

Lehrkräfte - Krisen- und Konfliktmanagement
Schulorganisation - Gesundheit und Sicherheit
Schulentwicklung - Eigenverantwortliche Schule

Zielgruppe

Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte, Schulleitungen, Mitglieder schulischer Krisenteams, Schulsozialarbeit und weitere pädagogische Beschäftigte aller Schulformen. Sie ist insbesondere für vollständige Schulkollegien im Rahmen schulinterner Fortbildungen (SchiLF) konzipiert. Schülerinnen und Schüler sind ausdrücklich von der Teilnahme ausgeschlossen. Das Fortbildungsangebot richtet sich ausschließlich an schulisches Personal.

Schulform

Alle Schulformen

Jahrgangsstufe

Alle Jahrgänge

Unterrichtsfach / Berufsfeld

Alle Unterrichtsfächer

Beschreibung

Gewalt- und Amokprävention: Sicher handeln in schulischen Krisenlagen

Praxisorientierte schulinterne Fortbildung (SchiLF) für Lehrkräfte und pädagogische Beschäftigte

Wie können Lehrkräfte und pädagogische Beschäftigte bei Gewalt, Bedrohungen oder Amoklagen möglichst sicher handeln? Welche Schutz- und Handlungsmöglichkeiten bestehen, wenn eine Situation plötzlich eskaliert und innerhalb kürzester Zeit Entscheidungen getroffen werden müssen?

Diese schulinterne Fortbildung vermittelt praxisnahes Wissen und stärkt die Handlungssicherheit schulischer Beschäftigter vor, während und nach außergewöhnlichen Gefahrenlagen.

Im Mittelpunkt steht dabei die Erkenntnis, dass Lehrkräfte und pädagogische Beschäftigte einer Gefahrenlage nicht zwangsläufig hilflos gegenüberstehen, sondern durch Vorbereitung, Lagebewusstsein und situationsgerechtes Handeln dazu beitragen können, sich und andere bestmöglich zu schützen.

Inhalte und Schwerpunkte

1. Prävention und Vorbereitung:

Grundlagen schulischer Gewalt- und Amokprävention

Frühzeitiges Erkennen und Einordnen von Risiken und Bedrohungen

Bedeutung funktionierender Sicherheitsstrukturen und klarer Verantwortlichkeiten

Entwicklung von Lagebewusstsein und Handlungskompetenz

2. Sicher handeln im Ernstfall:

Orientierung und Entscheidungsfindung unter außergewöhnlicher Belastung

Situationsgerechtes Erkennen und Nutzen vorhandener Schutzmöglichkeiten

Handlungsoptionen bei dynamischen Gefahrenlagen und Amoklagen

Verhalten in den ersten Minuten einer Krisensituation

Kommunikation und Zusammenarbeit bis zum Eintreffen professioneller Einsatzkräfte

Möglichkeiten zur bestmöglichen Begrenzung von Schäden und Gefährdungen

3. Nachbereitung und Stabilisierung:

Strukturierte Nachbereitung außergewöhnlicher Ereignisse

Erkennen und Einordnen möglicher Belastungsreaktionen

Gegenseitige Unterstützung innerhalb des Kollegiums

Zusammenarbeit mit schulischen Krisenteams und professionellen Unterstützungsstrukturen

Rückkehr zu einem möglichst sicheren und stabilen Schulalltag

Methodik und Durchführung:

Die Fortbildung verbindet fachliche Grundlagen mit praxisnahen Fallbeispielen, angeleiteten Reflexionsphasen und anwendungsorientierten Übungen.

Die Teilnehmenden setzen sich mit realistischen schulischen Gefahren- und Entscheidungssituationen auseinander und reflektieren ihre individuellen Handlungsmöglichkeiten.

Inhalte, Schwerpunkte und Übungen werden auf die Ausgangslage, die vorhandenen Sicherheitsstrukturen und den konkreten Fortbildungsbedarf der jeweiligen Schule abgestimmt.

Was unser Angebot besonders macht:

Wir kennen Schule von innen. Und Krisenmanagement aus der Praxis.

Unser Fortbildungsansatz verbindet aktive schulische Praxis mit mehr als 15 Jahren Führungs- und Einsatzerfahrung im Katastrophenschutz.

Ergänzt wird diese Perspektive durch den kontinuierlichen fachlichen Austausch mit Angehörigen von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und weiteren professionellen Einsatzkräften im In- und Ausland.

Dadurch berücksichtigen wir nicht nur fachliche Anforderungen, sondern insbesondere die tatsächlichen Bedingungen und Handlungsmöglichkeiten im schulischen Alltag.

Ziel der Fortbildung:

Ziel ist es, Lehrkräfte und pädagogische Beschäftigte für außergewöhnliche Gefahrenlagen zu sensibilisieren, vorhandene Handlungsspielräume aufzuzeigen und ihre Handlungssicherheit zu stärken.

Die Teilnehmenden sollen Risiken bewusster wahrnehmen, Schutzmöglichkeiten besser einschätzen und auch unter Belastung möglichst besonnen, strukturiert und verantwortungsvoll handeln können.

Denn Sicherheit beginnt mit dem Bewusstsein, nicht machtlos zu sein, sondern Handlungsmöglichkeiten zu kennen und situationsgerecht nutzen zu können.

Voraussetzungen

Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Interesse und Offenheit für das Thema genügen.

Jede Schule ist anders. Deshalb stimmen wir die Inhalte und Schwerpunkte der Fortbildung individuell auf Ihre schulischen Gegebenheiten, Wünsche und Bedürfnisse ab.

In einem unverbindlichen Vorgespräch nehmen wir uns Zeit, Ihre Situation kennenzulernen und gemeinsam zu besprechen, wie wir die Fortbildung für Ihr Kollegium möglichst gewinnbringend gestalten können.

Veranstaltungshinweise

Die Fortbildung wird als schulinterne Präsenzveranstaltung (SchiLF) für das gesamte Kollegium angeboten. Sie richtet sich an Lehrkräfte und weitere pädagogische Beschäftigte und kann beispielsweise im Rahmen eines pädagogischen Tages stattfinden.

Die Durchführung erfolgt vor Ort an der anfragenden Schule. Termine werden individuell vereinbart. Inhalte, praktische Übungen, Schwerpunkte und zeitlicher Umfang werden im Vorfeld auf die schulischen Gegebenheiten und den konkreten Fortbildungsbedarf abgestimmt.

Ein anschließendes Reflexions- oder Nachgespräch kann auf Wunsch vereinbart werden.