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Antisemitismus in den sozialen Medien im Unterricht sinnvoll thematisieren

Auf einen Blick

Veranstaltungsdatum

Termine: 01.10.2026, 15:00 bis 18:00 Uhr, 05.10.2026, 08:30 bis 11:30 Uhr, 08.10.2026, 14:00 bis 17:00 Uhr, 13.10.2026, 15:00 bis 18:00 Uhr, 13.11.2026, 15:00 bis 18:00 Uhr
Anmeldeschluss: 13.11.2026

Veranstaltungsnummer

FSN2026-6092

Veranstalter (Institut)

Universität Duisburg-Essen - Arbeitsstelle Migrations- und Ungleichheitsforschung

Veranstaltungsform

ScheLF
i SchiLF = Schulinterne Lehrkräftefortbildung, ScheLF = Schulexterne Lehrkräftefortbildung.

Veranstaltungstyp

Online-Veranstaltung

Ort der Veranstaltung

online

Kurzbeschreibung

Dieser Workshop vermittelt praktische und partizipative Ansätze, um das Thema Antisemitismus in den sozialen Medien in der Schule und im Unterricht zu adressieren. Teilnehmende lernen, eine Klasse auf Gespräche zum Thema vorzubereiten und potentielle Konflikte produktiv zu begleiten. Insbesondere befähigen die Workshops Lehrkräfte, das Online-Spiel ShoutOut! und eine dazugehörige Lerneinheit im Sinne der antisemitismuskritischen Bildung in ihren Unterricht einzubinden.

Zielgruppe und Einordnung

Kategorie

Gesellschaftswissenschaftlicher Lernbereich - Gesellschaftswissenschaft
Lernen mit Medien - Medienbildung
Lernen in der digitalen Welt

Zielgruppe

Lehrkräfte aus den Fachgruppen Deutsch, Geschichte, Religionslehren, Philosophie, Politik, Gesellschaftslehre, Erziehungs- und Sozialwissenschaft an Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien

Schulform

Berufskolleg
Gesamtschule
Gymnasium
Hauptschule
Realschule

Jahrgangsstufe

Jahrgangsstufe 9-10
Oberstufe

Unterrichtsfach / Berufsfeld

Fächerübergreifend
Alevitischer Religionsunterricht
Deutsch
Emotionale und soziale Entwicklung
Erziehung und Soziales
Erziehungswissenschaft
Evangelische Religionslehre
Geschichte
Gesellschaftslehre
Interkulturelle Bildung
Islamkundeunterricht
Jüdische Religionslehre
Katholische Religionslehre
Politik
Schulentwicklung
Sozialwissenschaften
Soziologie
Wirtschaft-Politik

Beschreibung

Soziale Medien sind wichtige Erfahrungsräume für junge Menschen. Hier begegnen sie einer Vielzahl und Vielfalt antisemitischer Inhalte. Um Antisemitismus erkennen und angemessen darauf reagieren zu können, braucht es antisemitismuskritische Bildungsarbeit. Bildungsangebote zum Thema müssen die Lebens- und Erfahrungswelten junger Menschen sowie die Funktionslogiken sozialer Medien adressieren und Sensibilität für verschiedene Formen und Mechanismen von Antisemitismus vermittelt. Genau hier setzen das forschungsbasierte, digitale Bildungsspiel ShoutOut! und die dazugehörige Lernumgebung an. Im Rahmen des ca. 15-minütigen Spiels trainieren Schüler*innen Antisemitismus in den sozialen Medien zu enttarnen, lernen Reaktionsstrategien kennen uns stärken ihre Social Media Literacy. Gerahmt wird das Spiel durch Gespräche über eigene Erfahrungen mit Antisemitismus und Hass in den sozialen Medien und das gemeinsame Dekonstruieren und Diskutieren ausgewählter Spielinhalte.

In den Qualifizierungsworkshops werden Lehrkräfte für den Nutzung des Spiels und der Lernumgebung im Unterricht ab Klassenstufe 9 geschult. Dabei wird vermittelt, wie Lehrkräfte Klassen auf eine Auseinandersetzung mit Antisemitismus vorbereiten und eventuell auftretende Konflikte produktiv begleiten. Der Workshop vermittelt Kompetenzen zur Dekonstruktion und Einordnung verschiedener Erscheinungsformen von Antisemitismus sowie im Bereich Social Media Literacy. Aber auch Fähigkeiten für Didaktik und Class-Room-Management werden trainiert: Tone-Setting, um einen verantwortungsvollen und angstfreien Raum für den Austausch zu schwierigen Themen zu schaffen, die Navigation von Konflikten unter den Schüler*innen, Voraussetzungen für Ambiguitätstoleranz, sowie Kompetenzen im Bereich des participant-centered-Learnings, das die Perspektiven, Erfahrungen und Interessen der Lernenden in den Mittelpunkt des Lernprozesses stellt. Zusätzlich bieten die Workshops Raum und Zeit für einen Austausch und das gemeinsame Reflektieren von Erfahrungen, Strategien, Unsicherheiten und Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus. Dadurch werden nicht nur die obengenannten Kompetenzen, sondern auch das Selbstvertrauen im Umgang mit Antisemitismus in Unterricht und Schulalltag gestärkt. Zudem werden das Spiel, die Lernumgebung, sowie begleitende Bildungsmaterialien vorgestellt und ausprobiert.

Voraussetzungen

keine