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Multimodales Erzählen im Deutschunterricht - Von der Höhlenmalerei zum "Digital Storytelling"

Auf einen Blick

Veranstaltungsdatum

Startdatum: 02.02.2027
Enddatum: 03.02.2027
Anmeldeschluss: 29.11.2026

Veranstaltungsnummer

FSN2026-5735

Veranstalter (Institut)

Institut für Lehrerfortbildung

Veranstaltungsform

ScheLF
i SchiLF = Schulinterne Lehrkräftefortbildung, ScheLF = Schulexterne Lehrkräftefortbildung.

Veranstaltungstyp

Präsenzveranstaltung

Ort der Veranstaltung

45721 Haltern, Annaberg 40

Kurzbeschreibung

Die Spielarten, Sprache, Bilder, Musik und Geräusche einzusetzen und zu kombinieren, um eine Geschichte zu erzählen, sind seit jeher vielfältig und durch die Mittel der Digitalität noch variantenreicher geworden. Neben den traditionellen, einfach kodierten Erzähltexten in reiner Schrift- oder Hörform und dem audiovisuellen Medium Film etablieren sich zunehmend auch neuere Erzählmedien wie Graphic Novels, Fernsehserien und Computerspiele.

Zielgruppe und Einordnung

Kategorie

Muttersprachlich-literarischer Lernbereich
Deutsch (Sprachliches Lernen im Unterricht aller Fächer)

Zielgruppe

Deutschlehrer*innen der Sekundarstufen

Schulform

Abendgymnasium
Abendrealschule
Gesamtschule
Gymnasium
Hauptschule
Realschule
Waldorfschule
Sekundarschule

Jahrgangsstufe

Sonstige

Unterrichtsfach / Berufsfeld

Deutsch

Beschreibung

Die Spielarten, Sprache, Bilder, Musik und Geräusche einzusetzen und zu kombinieren, um eine Geschichte zu erzählen, sind seit jeher vielfältig und durch die Mittel der Digitalität noch variantenreicher geworden. Neben den traditionellen, einfach kodierten Erzähltexten in reiner Schrift- oder Hörform und dem audiovisuellen Medium Film etablieren sich zunehmend auch neuere Erzählmedien wie Graphic Novels, Fernsehserien und Computerspiele. Sie alle nutzen mindestens zwei der Zeichensysteme Schrift, Bild und Ton, um eine fiktive Welt zu entfalten. Der Kernlehrplan für die Sek II Deutsch trägt dieser Entwicklung mit dem erweiterten Textbegriff des „multimodalen Erzählens“ Rechnung.
Multimodales Erzählen ist fester Bestandteil der Alltagspraxis Jugendlicher, wenn sie z. B. Memes posten, Serien schauen oder am PC adventure games spielen.
Welche didaktischen Anforderungen stellt die Auseinandersetzung mit multimodalen Erzählformen mit Blick auf die Kompetenzvermittlung im Deutschunterricht, welche Potenziale bietet sie für das literarische und mediale Lernen, rezeptiv und produktiv, sowie für differenzierende Lernzugänge?
Die Veranstaltung führt anhand konkreter Beispiele in die Vielfalt und Komplexität multimodalen Erzählens ein und lädt zur ausführlichen Erprobung und Reflexion unterrichtspraktischer Modelle für die Sek I und die Sek II ein.

Voraussetzungen

2 Lehren und Lernen