Beschreibung
Die sich beschleunigenden gesellschaftlichen und demographischen Veraenderungen stellen den Religionsunterricht zweifelsohne immer mehr vor 'neue Herausforderungen'. Wenn sich auch die meisten Schüler*innen durch eine weitgehende Bezugslosigkeit zu Glaube und Kirche und einen Mangel an religioeser Erziehung auszurechnen, bringen sie dennoch ihre Fragen und ihr Interesse weiterhin ein. Die Frage, wie sich demgegenüber der RU konzeptionell ausrichten soll (konfessionell, kokoRU, CRU, religionskundlich, interreligioes etc.) wird ebenso diskutiert wie seine grundlegende Relevanz, die Außenstehenden immer schwieriger zu vermitteln scheint. Wie ist ein Zukunftsfaehiger RU zu denken„ Was genau bedeutet Pluralitaetsfaehig“ Wofür steht die viel diskutierte 'transparente Positionalitaet' der Lehrkraft? Welche Bedeutung haben diese Entwicklungen schließlich für die Religionsdidaktik? Soll/kann der RU noch korrelativ, performativ,, konstruktivisch etc. ausgerichtet sein? Und endlich: Was bedeuten all diese religionspaedagogischen Entwicklungen für die einzelne Religionslehrkraft, auf die es jetzt wohl am Meisten 'ankommt' (Hattie)? Die Themenschwerpunkte koennen in einem Vorgespraech abgestimmt werden.