Beschreibung
Schule ist in besonderem Maße von einer Bewertungskultur geprägt: Leistungen werden beurteilt, Lernfortschritte dokumentiert und Ergebnisse eingeordnet. Gleichzeitig braucht es im schulischen Alltag Räume, in denen Rückmeldungen nicht primär der Bewertung dienen, sondern Lernen, Entwicklung und Beziehungsgestaltung unterstützen.
Die Fortbildung nimmt deshalb die Frage in den Blick, wie eine konstruktive und wertschätzende Feedback-Kultur im Unterricht und im Kollegium gestaltet werden kann. Dabei wird der Unterschied zwischen Feedback und Evaluation herausgearbeitet und es werden konkrete Einsatzmöglichkeiten für beide Ansätze betrachtet.
Die Teilnehmenden lernen verschiedene Feedbackmethoden kennen und erproben diese für unterschiedliche schulische Situationen – vom Schüler-Lehrer-Feedback über Schüler-Schüler-Feedback bis hin zum Kollegialfeedback im Rahmen wechselseitiger Hospitation. Auch formatives und summatives Schülerfeedback wird in den Blick genommen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Feedback als Kommunikationskompetenz. Dabei werden Verbindungen zur Gewaltfreien Kommunikation hergestellt und Kriterien für wirksames, wertschätzendes und entwicklungsorientiertes Feedback reflektiert.
Ziel ist es, konkrete und unmittelbar umsetzbare Ideen für die eigene Feedbackpraxis zu entwickeln und damit langfristig eine lernförderliche Feedback-Kultur in Unterricht und Schule zu stärken.
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