Beschreibung
Warum ist Unterricht in der SEK I oft so mühsam? Wieso werden liebe und leistungsfähige Klassen so anstrengend? Stimmt das Gefühl, dass es immer schlimmer wird? Was kann erreicht werden und wo sind Grenzen des Unterrichts in der Mittelstufe, die einfach gesetzt sind? Wo liegen die klassischen Missverständnisse? Wie können Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer unterstützt werden?
Ziel: Pubertäre Persönlichkeits- und Verhaltensänderungen der Schülerschaft prägen den Unterricht, das Lernvermögen der Adoleszenten sowie die Interaktion inner- und außerhalb des Klassenzimmers.
Das Seminar trägt nicht nur zur gelasseneren und professionelleren Praxis, sondern auch zu mehr Sicherheit und Professionalität im Umgang mit “Provokationen”, “Störungen” und Adoleszentenkrisen bei. Ein Fokus neben dem Umgang mit sozial-emotionalen Krisen liegt auf der Elternarbeit.
Methodik: Vorträge/Input, Fallbespiele, kollegialer Austausch/Diskussion, Best-Practice-Beispiele
Inhalt:
· Neurobiologische Veränderungen und die beobachtbaren Auswirkungen
· Lockdown-Folgen; soziologische Einflüsse
· Empfehlungen für typische Herausforderungen sowie für die Elternarbeit
· Optionen zur Prävention und Bewältigung pubertärer Krisenphänomene
· Betrachtung von und Umgang mit den Grenzen schulischer Einwirkungsmöglichkeiten