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Mobbing im schulischen Alltag bei Autismus
Mobbing in der Schule ist längst keine Neuheit mehr. Viele Lehrkräfte haben schon vielfach damit zu tun gehabt und sich in unterschiedlichen Kontexten damit beschäftigt. Insbesondere Schüler:innen im Autismus-Spektrum sind dabei häufiger von Mobbing betroffen, wobei Erscheinungsformen und Umstände zum Teil besondere Charakteristiken aufweisen sowie andere Lösungsansätze erfordern. Deutlich formuliert: Mobbing ist ein ernstzunehmender und gezielter Angriff auf die Gesundheit einer Person.
Herausforderndes Verhalten verstehen und deeskalieren (Autismus)
Handlungssicherheit in Krisensituationen bei autistischen Schüler:innen.
Das Verhalten autistischer Kinder und Jugendlicher ist immer Ausdruck ihres Erlebens. Dabei kann es im schulischen Kontext immer wieder auch zu Krisensituationen kommen, in denen alle Beteiligten an ihre Grenzen stoßen. Die Kenntnis von Ursachen, Merkmalen und Lösungsstrategien kann dabei zu einer höheren Handlungssicherheit beitragen, um die Schüler:innen auch in solchen Situationen souverän begleiten zu können.
Herausforderndes Verhalten im Ausnahmezustand
Umgang mit pädagogischen Grenzsituationen.
Haben Sie schon einmal bei sich im Unterricht erlebt, dass Kinder oder Jugendliche so außer sich waren, dass eine Ansprache nicht mehr möglich war? Dass es sogar zu Sachbeschädigung, eigen- und/ oder fremdverletzendem Verhalten kam? Haben Sie sich unsicher gefühlt, was Sie tun können, tun dürfen oder unterlassen müssen?
Nachteilsausgleich für Schüler:innen mit Autismus
Praktische Umsetzungsmöglichkeiten in der Primar- und Sekundarstufe (I+II)
Welche Nachteile haben Kinder und Jugendliche, die mit einer Teilhabe-Einschränkung aufgrund einer Autismus-Spektrum-Störung leben und wie kann ein entsprechender Ausgleich aussehen? Als wesentlicher Beitrag zur Barrierefreiheit im Unterricht dient der Nachteilsausgleich dem Ausgleich behinderungsbedingter Nachteile (§ 209 SGB IX) ohne dabei das Lern- und Prüfungsziel zu verändern.
Herausforderndes Verhalten langfristig vermeiden
Krisensituationen präventiv vorbeugen.
Wenn ein Verhalten negative Auswirkungen auf das soziale Umfeld oder die handelnden Personen selbst hat, sind wir herausgefordert uns mit den zugrunde liegenden Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen auseinanderzusetzen, unser eigenes Handeln in Frage zu stellen und langfristige Handlungsalternativen im Umgang mit betroffenen Schüler:innen zu entwickeln.
Beziehungsgestaltung in inklusiven Prozessen
Professionelle Gestaltung und Stärkung von Arbeitsbeziehungen im Kontext Schule.
Pädagogische Arbeit ist immer auch Beziehungsarbeit. Aber auch das Arbeiten in Netzwerken und Kooperationen ist einer der wichtigsten Bestandteile der pädagogischen Arbeit im Schulsystem und bietet eine Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten. Netzwerke helfen dabei, Ressourcen zu bündeln und eine Grundlage für tragfähige Veränderungen zu schaffen.
Was ist eigentlich selektiver Mutismus? Kompaktwissen praxisnah erklärt!
Selektiven Mutismus erkennen und wirksam unterstützen.Selektiver Mutismus zeigt sich häufig im schulischen Umfeld: Kinder sprechen in vertrauten Situationen altersgemäß, bleiben jedoch in der Schule oder in bestimmten sozialen Kontexten wortlos. Dieses Verhalten wird im Alltag oft missverstanden und fälschlich als Schüchternheit, Trotz oder Verweigerung interpretiert.
Bleib cool, komm in den Pool!
Kann man diese Aufforderung so gelten lassen? Wird das Pooling den Bedarfen der einzelnen Schüler:innen gerecht? Die Schulbegleitung von Schüler:innen mit individuellem Unterstützungsbedarf wird immer mehr in Form von Poollösungen in den Schulen umgesetzt. Dabei gilt zurzeit noch der Hilfebescheid der Eingliederungshilfe im Rahmen des Hilfebedarfsverfahren, der Umfang und Inhalt der Unterstützungsleistungen festlegt.
Mit Kindern Konflikte lösen. Das Bensberger Mediations-Modell in der Primarstufe - Modul 3
Streitigkeiten gewaltfrei und einvernehmlich mit Hilfe der Mediation zu lösen, ist ein wichtiger Baustein zur Entwicklung von sozialen Kompetenzen im Grundschulalter. Ein wissenschaftlich evaluiertes und erfolgreich erprobtes Mediationsmodell ist das Bensberger Mediations-Modell, kurz BMM genannt. Das BMM bietet für Grundschulkinder geeignete Übungsbausteine an und bindet jedes Kind einer Klasse oder Gruppe in sein Trainingsprogramm mit ein.
Streitschlichtung durch Schülerinnen und Schüler. Konfliktbewältigung in der Sekundarstufe I - Modul 1
Konflikte sind auch in Schulen nicht abzuschaffen. Sie gehören zum Leben dazu. Die eigentliche Herausforderung besteht jedoch im Umgang mit Konflikten. Es geht um eine neue Streitkultur. Dafür ist das Streitschlichter-Programm (Mediation in der Schule) ein erprobter Ansatz, den in Konflikten zu beobachtenden Kreis von Gewalt und Gegengewalt zu unterbrechen und Wege aus dem Konflikt zu zeigen. Ziel ist eine neue Kultur für den Umgang mit Konflikten in der Schule.